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Recruiting: Das Internet ist der wichtigste Stellenmarkt

Die meisten Bewerbungen werden inzwischen digital verfasst. (Bild: Keystone)

Grossunternehmen setzen bei der Personalsuche aufs Internet: Die meisten der neuen Mitarbeitenden gelangten über Online-Kanäle zur neuen Stelle.

Veröffentlicht am 10.05.2011

Die Top-500-Unternehmen in der Schweiz haben 2010 fast jede dritte Stelle über eine Anzeige auf einer Stellenbörse besetzt, rund 30 Prozent konnten über die eigene Webseite Personal rekrutieren. Dies zeigt eine Umfrage des Online-Portals monster.ch unter den grössten Schweizer Unternehmen (gemessen am Umsatz und Personal).

Kaum für Stellenanzeigen genutzt werden aber die Social Medias. Hingegen gaben Unternehmen an, die Plattformen auch zur Informationsbeschaffung über Kandidaten zu nutzen. Fast 28 Prozent nannten Xing, über 18 Prozent Facebook.

"Die Meinungen zur Nutzung von Social Medias sind in der HR-Branche geteilt", erklärte Michel Ganouchi, Marketingleiter bei Monster Schweiz. Einerseits sei die rechtliche Lage bezüglich der aktiven Informationsbeschaffung nicht ganz klar, andererseits sei der Einbezug solcher Medien eine Frage der Unternehmens-Philosophie sowie auch der zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Nur jede fünfte Vakanz fand den Weg in den klassischen Stellenanzeiger eines Printmediums, wie aus der Umfrage "Recruiting Trends 2011 Schweiz" weiter hervorgeht. Zudem treffen die weitaus meisten Bewerbungen per E-Mail ein und nicht mehr auf Papier.

(laf/sda)

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