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Reichsten-Liste: «Ein sehr gutes Jahr, um Milliardär zu sein»

Es werden immer mehr: Die Zahl der Superreichen weltweit hat einen neuen Rekord erreicht. 13 der Milliardäre auf der aktuellen «Forbes»-Liste kommen aus der Schweiz.

Veröffentlicht am 04.03.2013

Neuer Rekord: In seiner heute erschienenen Milliardärsliste zählt das US-Magazin «Forbes» weltweit 1426 Superreiche, davon 13 aus der Schweiz. An der Spitze des Rankings stehen weiterhin der mexikanische Grossunternehmer Carlos Slim mit 73 Milliarden Dollar und der Microsoft-Mitgründer Bill Gates mit 67 Milliarden Dollar.

Auf den dritten Rang ist der Spanier Amancio Ortega, Mitbegründer der Zara-Mutter Inditex, mit 57 Milliarden Dollar vorgestossen.

Er überflügelte damit unter anderem den US-Grossinvestor Warren Buffett (53,5 Milliarden Dollar) und Bernard Arnault vom französischen Luxusgüterkonzern LVMH (29 Milliarden Dollar). Der reichste Schweizer ist weiterhin der ehemalige Chef und Hauptaktionär von Serono, Ernesto Bertarelli: Mit 11 Milliarden Dollar belegt er weltweit Platz 94.

«Es ist ein sehr gutes Jahr, um ein Milliardär zu sein», sagte der «Forbes»-Redakteur Randall Lane zu der Liste. Es sei wegen der Stärke der weltweiten Märkte in diesem Jahr auch sehr viel einfacher, die Schwelle von einer Milliarde Dollar zu knacken.

USA an der Spitze

Unter Berücksichtigung der 210 neuen Milliardäre liegt das Gesamtvermögen aller Superreichen bei 5,4 Billionen Dollar, nach 4,6 Billionen Dollar im Vorjahr. Das durchschnittliche Vermögen pro Kopf beträgt 3,8 Milliarden Dollar, ein Anstieg um 100 Millionen Dollar. Die Zahl der weiblichen Milliardäre stieg von 104 auf 138. Weiterhin kommen die meisten Superreichen aus den USA (442), gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum (386) und Europa (366).

Reichste Frau ist die Französin Liliane Bettencourt vom L'Oreal-Imperium. Ältester Milliardär ist der 97-jährige US-Banker und Philanthrop David Rockefeller, der 2,7 Mrd. Dollar besitzt. Jüngster auf der Liste ist der 28-jährige Dustin Moskovitz. Der US-Unternehmer hatte früh in das soziale Netzwerk seines Uni-Zimmergenossen investiert, des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg.

Nicht mehr auf die Milliardärs-Liste haben es Zynga-Gründer Mark Pincus sowie der scheidende Chef des Gas-Produzenten Chesapeake, Aubrey McClendon, geschafft.

(tno/vst/sda)
 

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