1. Home
  2. Reichster Asiate buttert Geld in Berliner Fintech

Startup
Reichster Asiate buttert Geld in Berliner Fintech

Li Ka-Shing: Laut «Forbes» rund 30 Milliarden Dollar schwer. Keystone

Er ist Multi-Milliardär und einer der reichsten Menschen der Welt: Li Ka-Shing. Neuerdings ist er auch Grossinvestor bei einem Berliner Jungunternehmen. Er ist nicht der einzige namhafte Unterstützer.

Veröffentlicht am 21.06.2016

Der reichste Mann von Asien, Li Ka-Shing, beteiligt sich am Berliner Banken-Startup Number26. Lis Finanzinvestor Horizons Ventures führe die Finanzierungsrunde im Volumen von 40 Millionen Dollar an, teilte die Online-Bank am Dienstag mit.

Li ist aber nicht der einzige namhafte Investor. Die Vorstandsmitglieder des Online-Modehändlers Zalando haben sich offenbar ebenso beteiligt wie PayPal-Mitgründer Peter Thiel, der wie schon zuvor Geld in die 2013 gegründete Firma gesteckt hat.

Internationale Expansion angekündigt

Number26-Chef Valentin Stalf kündigte an, das frische Kapital zu nutzen, um international zu expandieren und beispielsweise neue Spar- und Kreditprodukte einzuführen. Bisher ist das Startup mit 140 Mitarbeitern in acht europäischen Ländern aktiv und zählt nach eigenen Angaben 200’000 Kunden.

Number26 und andere Finanz-Startups aus der Internet- und IT-Welt (FinTechs) jagen traditionellen Banken seit Jahren Kunden ab. Die Berliner nutzen die Infrastruktur der bayerischen Wirecard Bank und derzeit auch noch deren Banklizenz. Einlagen bei Number26 sind somit durch das deutsche Einlagensicherungssystem geschützt. Number26 hat es vor allem auf Kunden abgesehen, die Geldgeschäfte über ihr Smartphone abwickeln.

(reuters/ise)

Anzeige