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Stromkonzern
Rudolf Hug tritt nach 16 Jahren bei Axpo ab

Rudolf Hug
Rudolf Hug: Nach 16 Jahren ist Schluss für den Axpo-Verwaltungsrat.Quelle: Axpo

Rudolf Hug tritt nach 16 Jahren aus dem Verwaltungsrat des Stromkonzerns zurück. Hug hat viele wichtige Projekte begleitet.

Veröffentlicht am 30.11.2018

Beim Stromkonzern Axpo tritt Rudolf Hug nach 16 Jahren aus dem Verwaltungsrat zurück. Er wird auf die Generalversammlung vom 18. Januar 2019 aus dem Gremium ausscheiden.

Der 68-Jährige möchte nach 16 Jahren mehr Zeit für seine eigenen Projekte haben, wie Axpo am Freitag in einem Communiqué mitteilte. Sein Nachfolger werde zur gegebenen Zeit bekannt gegeben.

Pumpspeicherkraftwerk Linth-Limmern

Hug habe sich eng um den Bau des riesigen Pumpspeicherkraftwerks Linth-Limmern gekümmert und die transadriatische Pipeline TAP begleitet. Die Gaspipeline wird ab 2020 aserbaidschanisches Gas von Griechenland über Albanien nach Italien liefern.

Das vor über zehn Jahren von der Axpo mitangestossene Projekt soll Europa unabhängiger vom russischen Gas machen. Die Axpo ist noch mit 5 Prozent an dem Projekt beteiligt, nachdem sie bis 2013 einen Anteil von 42,5 Prozent an dem Milliardenprojekt besessen hatte. Das TAP-Konsortium hat seinen Sitz in Baar ZG.

(awp/gku)

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