Die Schweiz ist weiterhin Spitze im weltweiten Kampf um die besten Talente. Im Ranking des Global Talent Competitiveness Index (GTCI) belegt die Schweiz den ersten Platz, wie der Personaldienstleister Adecco am Dienstag mitteilt. Berechnet wird der Index von der französischen Wirtschaftsuniversität INSEAD zusammen mit dem Human Capital Leadership Institute von Singapur und mit der Unterstützung von Adecco.

Es ist bereits das dritte Mal, dass die Schweiz sich den ersten Platz sichert. «Die Schweiz hat in den letzten Jahrzehnten von der Talentmigration profitiert, weil sie in verschiedensten Dimensionen attraktiv ist», erklärt Nicole Burth Tschudi, CEO Adecco Schweiz, das Ergebnis. «Die hohe Lebensqualität, interessante Jobs, hohe Saläre und gute Karriere-Chancen, die auf den Fähigkeiten des Einzelnen beruhen, tragen ganz klar zur Attraktivität des Arbeitsortes bei.»

Mobilität als Schlüsselthema

Auf den weiteren Plätzen des Index folgen unverändert zum Vorjahr Singapur auf Platz 2 und Luxemburg auf Platz 3. Die Vereinigten Staaten und Grossbritannien befinden sich ebenfalls unter den Top 10 und belegen die Plätze 4 und 7. Deutschland schaffte es nicht mehr unter die besten 10 und rangiert auf Platz 14. Analysiert wurden insgesamt 109 Länder, welche 84 Prozent der Weltbevölkerung und gut 96 Prozent der Weltwirtschaft abdecken.

Die Länder auf den ersten zehn Plätzen zeichneten sich allesamt durch Offenheit gegenüber der Mobilität von Talenten aus, heisst es in der Mitteilung. So seien in der Schweiz wie auch in Luxemburg bis zu 25 Prozent der Bevölkerung im Ausland geboren, in Singapur seien es gar 43 Prozent. Einen bedeutenden Teil an Einwanderern gebe es auch in den USA (Rang 4) oder Kanada (9).

 

(ise, mit awp)