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Schweizer Firmen haben ein Personalproblem

Vor allem an Ingenieuren mangelt es in der Schweiz. (Bild: Keystone)

Die Schweizer Unternehmen tun sich schwer bei der Suche nach geeignetem Personal. Vor allem eine zu kleine Auswahl an geeigneten Kandidaten bereitet den Firmen Sorgen. Aber auch auf anderen Ebenen gib

Veröffentlicht am 14.06.2011

Gemäss einer Studie haben viele Schweizer Unternehmen Schwierigkeiten, offene Stellen mit geeigneten Personen zu besetzen. Am stärksten gefragt sind laut dem Stellenvermittler Manpower qualifizierte Handwerkerinnen und Handwerker, Manager und Ingenieure.

Fast die Hälfte der 753 im letzten Januar befragten Unternehmen hatten Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden, wie Manpower bekannt gab. Dies sei der höchste Wert seit 2006 und auch im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch.

Auf Rang vier der gefragtesten Fachkräfte finden sich in der diesjährigen Umfrage IT-Spezialisten. Hoch im Kurs waren auch Techniker, Ärztinnen, Köche, Buchhalter, Aussendienstmitarbeitende und Chauffeure.

Das grösste Problem für die Unternehmen war die zu kleine Auswahl an Kandidatinnen und Kandidaten. An zweiter Stelle nannten die Umfrageteilnehmer unzureichende Fachkompetenz. Dritthäufigstes Problem waren die mangelnden betriebswirtschaftlichen und akademischen Kenntnisse.

Um dennoch ihre offenen Stellen besetzen zu können, gingen die Unternehmen häufig in weiteren Regionen auf Kandidatensuche, wie die Umfrage weiter ergab.

(laf/sda)

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