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Gehaltsvergleich
Schweizer Konzernlenker verdienen am meisten

Die Managerlöhne in der Schweiz sind höher als in jedem anderen Land Europas. Vor allem eine Branche boomt. Doch die Struktur der Entlohnung wandelt sich auch bei uns.

Veröffentlicht am 24.09.2014

Die Chefs der acht grössten börsenkotierten Unternehmen in der Schweiz haben 2013 zwar sechs Prozent weniger verdient als im Vorjahr. Mit einem Durchschnittseinkommen von 8,8 Millionen Franken bleiben sie jedoch in Europa weiterhin die am höchstbezahlten Manager.

Gefolgt werden die Schweizer von den britischen und spanischen Chefs, die im letzten Jahr durchschnittlich 7,5 Millionen Franken kassierten. Das teilte am Mittwoch das Beratungsunternehmens Towers Watson mit, das die Löhne der Chefs der 100 grössten Unternehmen in Europa verglichen hat.

Viele internationale Unternehmen

Den Spitzenrang der Schweizer Manager erklären die Studienverfasser mit der Unternehmensgrösse und dem Erfolg. Je grösser, internationaler und erfolgreicher ein Unternehmen sei, desto höher sei meist auch die Vergütung des Konzernchefs. Und da es in der Schweiz einige solcher Unternehmen gebe, fielen auch die Löhne entsprechend hoch aus.

Zudem hängt die Vergütung des Managements von der Branche ab. So zahlt die Pharmabranche europaweit die höchsten Cheflöhne, gefolgt von der Konsumgüterbranche. Die Banken dagegen rangieren mit einem durchschnittlichen Cheflohn von 6,4 Millionen Frankenim Mittelfeld.

Managerlöhne verändern sich

Gemäss der Studie hat die Diskussion um die Managerlöhne die Struktur der Entlöhnung in der Schweiz, aber auch europaweit verändert. So spielt der kurzfristige Jahresbonus bei den Schweizern Konzernchefs mit einem Anteil von nur noch 22 Prozent gegenüber früheren Jahren eine viel kleinere Rolle.

(sda/lur)

Hier sehen Sie, wie die Schweizer SMI-Topmanager im vergangenen Jahr entlohnt wurden: 

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