Die Reisefreudigkeit von Schweizer Unternehmen reisst nicht ab. Das geht jedenfalls aus dem jüngsten Bericht von Airplus International hervor. Demnach erhöhte sich laut dem Anbieter von Bezahl- und Abrechnungslösungen für Geschäftsreisen der Kreditkarten-Abrechnungsumsatz deren Kunden im vergangenen Jahr von 10,4 auf 11,4 Milliarden Euro. 

Damit nicht genug: Während übrige Firmen lediglich 2,9 Prozent mehr für Geschäftsreisen ausgegeben hätten, stieg das Geschäftsreisevolumen von Airplus-Kunden laut eigenen Angaben um 16 Prozent. Dabei zeige ein Blick auf das abgelaufene Geschäftsjahr von Airplus sowohl in der Schweiz als auch international einen leichten Anstieg bei den Ausgaben für Flugtickets.

In der Schweiz von 1037 auf 1084 Franken und international von 543 auf 552 Euro. Insgesamt gehörten New York, Shanghai, Moskau, London, Düsseldorf und Wien zu den wichtigsten Destinationen von Schweizer Unternehmen. Unter dem Strich resultierte ein Anstieg der Flugreisen um 1 Prozent. Die gebuchten Bahnreisen nahmen um acht Prozent zu. 

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Die wachsende Reisefreudigkeit wird derweil nicht anhalten. So gehen die Airplus-Kunden einer Umfrage zufolge davon aus, dass die Reiseausgaben von  40 auf 39 Prozent wie auch die Anzahl von Reisen selbst von 35 auf 32 Prozent zurückgehen wird. Verantwortlich dafür sind die negativen Wirtschaftsaussichten als Folge der Euro-Krise und die schleppende Haushaltssanierung in den USA. 

(muv/aho)