Das Bundesamts für Informatik und Telekommunikation (BIT) bekommt mit Giovanni Conti einen neuen Direktor. Mit dem 48-Jährigen habe der Bundesrat eine Persönlichkeit gefunden, welche die Herausforderungen der Informatik und Telekommunikation in der Bundesverwaltung meistern könne, teilte die Landesregierung mit.

Contis Karriere führte vom US-Telefonriesen AT&T über den Genfer Warenprüfkonzern SGS zur Swisscom. Ausserdem hatte er einen Lehrauftrag an der ETH Lausanne. Bei der Swisscom leitete er seit 2008 die Unternehmensführung der Netz- und IT-Sparte. Er lebt mit seiner Familie in Villars-sur-Glâne FR.

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Sein Vorgänger Marius Redli legte sein Amt nach zwölf Jahren nieder. Der 61-jährige ETH-Ingenieur stand dem BIT seit dessen Gründung vor und baute es zu einem der fünf grössten Informatik-Dienstleister der Schweiz aus. Heute zählt das Amt knapp 1200 Angestellte und erbringt für die Verwaltung Dienste im Wert von über 400 Millionen Franken.

Das Amt musste im vergangenen Jahr wegen der Sparvorgaben des Bundesrats restrukturieren und 45 Stellen abbauen. Das ging ohne Entlassungen vonstatten.

Neuer BLW-Chef kommt vom Bauernhof

Der neue Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) heisst Bernard Lehmann. Der Bundesrat hat den ETH-Professor für Agrarökonomie zum Nachfolger von Manfred Bötsch ernannt.

Der 1954 im waadtländischen Pompaples geborene und auf einem Bauernhof aufgewachsene Lehmann gilt als ausgewiesener Kenner der schweizerischen Land- und Ernährungswirtschaft. Zurzeit leitet er das Departement für Agrar- und Lebensmittelwissenschaften der ETH Zürich, wie das Volkswirtschaftsdepartement mitteilte.

Der zweisprachige Lehmann tritt sein Amt am 1. Juli an. Er löst auf dem Posten Manfred Bötsch ab, der das BLW auf eigenen Wunsch verlässt, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen.

(tno/laf/sda)