Das bisher regional geführte Schweizer Privatkundengeschäft der Bank Julius Bär soll zusammengeführt werden. Darum hat die Bank Yves Robert-Charrue auf den 1. Juli zum Konzernchef Schweiz ernannt.

Julius Bär habe eine umfassende Präsenz mit aktuell 16 Niederlassungen in allen wichtigen Regionen der Schweiz aufgebaut, teilte die Privatbankengruppe mit. Im Rahmen der Wachstumsbeschleunigung im Inland habe man gezielt auf die einheimische Kundschaft ausgerichtete Angebote geschaffen – diese kämen nun durch den Zusammenschluss noch besser zum Tragen. Auf die Kundenbeziehungen habe das gemäss der Bank keinen Einfluss.

Den neuen gesamtschweizerischen Markt wird Robert-Charrue leiten. Bisher war er Leiter der Gruppe für Investitionslösungen bei Julius Bär. Diesen Job übernimmt am 1. September Hans Lauber. Er stösst vom Arecon Asset Management zu Julius Bär. Dort ist er Geschäftsleiter und war Mitbegründer. Vorher arbeitete er als Investmentchef bei der Winterthur Gruppe.

Lauber wird Geschäftsleitungsmitglied der Bank. Bernard Keller, der die Inlandstrategie betreut hatte, scheidet aus der Geschäftsleitung der Bank aus, bleibt aber in der Geschäftsleitung der Gruppe.

Investmentchef Venkatraman Anantha-Nageswaran wird Julius Bär wie geplant Ende Juli verlassen, teilte das Institut weiter mit. Mit seinen Marktkenntnissen stehe er als externer Berater aber weiterhin zur Verfügung.

(laf/tno/awp/sda)