Panoff folgt auf Fritz Küttel, der Ende November 2011 in den Ruhestand tritt. Während fast 40 Jahren hat er für die Careal Holding AG, Zürich, zu der die Amag gehört, gearbeitet. Küttel wird bis zu seiner Pensionierung Spezialprojekte betreuen.

Panoff ist seit  Sommer 2007 bei der Amag und leitete bisher die Amag Informatik mit 90 Mitarbeitenden. Vorher war er Mitglied der Geschäftsleitung beim  Beratungsunternehmen IMG (The Information Management Group) AG und arbeitete seit 1997 als Berater für die Amag. In seiner Funktion als Managing Director Amag Retail wird er direkt an Morten Hannesbo, den Chief Executive Officer (CEO) der Amag-Gruppe, berichten.

Panoff ist verheiratet und hat eine Tochter.

Sie sind ein Glückspilz: Sie können, geht es um die Wahl Ihres Autos, aus fünf Marken auswählen. Wie bewältigen Sie die Qual der Wahl?

Ralph Panoff:
Es gibt keine Qual der Wahl. Wir sind in der glücklichen Lage, beste Produkte im Markt verkaufen zu dürfen. In den Marken VW, Audi, Skoda, Seat und VW-Nutzfahrzeuge findet sich immer ein Modell für jede Lebenslage und für jeden Fahrspass.

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Sie haben also keine klare Präferenz?

Nein – für jeden Bedarf gibt es ein individuelles Produkt, das perfekt passt. Und es ist interessant, die verschiedenen Produkte ausprobieren zu können. Denn Vielfalt hat auch ihre Vorteile.

Was wünschen Sie sich als Automobilist in der Schweiz?

Manchmal wäre ein bisschen weniger Stau an den neuralgischen Punkten schön.

Würden Sie für eine Aufhebung des Tempolimits auf Autobahnen plädieren?

Nein. Ich finde, dass ein Tempolimit zur Sicherheit auf den Strassen beiträgt.

Schauen Sie zurück: Welcher Marke war Ihr erstes Auto?

Das war ein alter, oranger BMW 2002.

In jungen Jahren musste das Auto möglichst günstig sein. Wie wichtig ist Ihnen persönlich heute Geld?

Geld ermöglicht mir und meiner Familie ein angenehmes Leben und ich kann die Ausbildung meiner Tochter finanzieren. Geld steht und stand nie im Vordergrund.

Was langweilt Sie?

Stillstand in irgendeiner Form.

Welches Buch hat Sie beeindruckt?

«Long Way to Freedom» von Nelson Mandela.

Was stimmt Sie traurig?

Ungerechtigkeit und Unehrlichkeit.

Wer sind die wichtigsten Menschen in Ihrem Leben?

Meine Familie.

Was würden Sie gerne erfinden?

Etwas, was die Menschheit wirklich weiterbringt. Meine Tochter wollte schon mal einen Blindenstock mit akustischem Navigationssystem erfinden – eine interessante Variante.

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung ausserhalb der Arbeit?

Draussen in der Natur sein, Joggen, Wandern.

Wie wohnen Sie?

Ganz «normal» in einer Mietwohnung in Kloten, wo ich seit 30 Jahren lebe.

Welche Fähigkeiten besässen Sie gerne?

In die Zukunft sehen zu können.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

«Just do it». Das bedeutet: Nur wer selber Hand anlegt, kann und wird auch die Zukunft gestalten. Sonst wird man gestaltet – und das mag ich nicht.

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Was ist Ihre grösste Sorge?

Ich fühle mich nahezu sorgenfrei. Allerdings sorge ich mich etwas um die Entwicklung des Euro. Die Euro-Schwäche macht der Schweiz nicht nur im Export, sondern auch im Import das Leben schwer.

Wie wichtig ist Ihnen ein Leben ausserhalb der Arbeit?

Sehr wichtig. Zeit und Musse mit meiner Familie und Freunden sind mir wichtig und geben Kraft.

Können Sie kochen?

Da müssen Sie eigentlich meine Frau fragen ... Aber ja, ich kann recht gut kochen und tue das auch sehr gern.

Welchen kulinarischen Genüssen können Sie nicht widerstehen?

Meeresfrüchten und der thailändischen Küche.

Welchen Traum wollen Sie sich erfüllen?

Ich würde gerne in Südengland ein kleines Häuschen haben. Ich liebe wilde Landschaften.

Welches Musikstück würden Sie als persönliche Hymne wählen?

«Clocks» von Coldplay.

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Steckbrief
Name:  Ralph Panoff
Geboren:  29. November 1962
Zivilstand: Verheiratet
Wohnort: Kloten ZH
Ausbildung: Berufslehre, Management-Ausbildungen bei verschiedenen Instituten (unter anderem Insead)
Bisherige Funktion: Leiter Informatik, Amag-Gruppe, Schinznach-Bad
Neue Funktion: Managing Director, Amag Retail, Cham ZG