Die obersten Manager des Genfer Luxusgüterkonzerns Richemont haben im vergangenen Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende März) sehr gut verdient, wenn zum Teil auch etwas weniger als in der Periode davor. Der eine Co-CEO Bernard Fornas wurde mit insgesamt 11,7 Millionen Franken entschädigt, wobei das fixe Salär 4,5 Millionen  ausmachte. Der andere Co-CEO Richard Lepeu erhielt gar 14,3 Millionen Franken mit einer fixen Komponente von 4,3 Millionen.

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Im Vorjahr hatten die beiden eine Gesamtentschädigung von 13,1 Millionen beziehungsweise 15,2 Millionen erhalten, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Finanzchef Gary Saage wurde derweil mit 9,9 Millionen Franken (Vorjahr 8,7 Millionen) entschädigt.

48,9 Millionen für Top-Management und VR

Die Lohnsumme der 20 Mitglieder des Verwaltungsrates, die im abgelaufenen Geschäftsjahr entschädigt wurden, beläuft sich auf knapp 13 Millionen Im Jahr davor war den insgesamt 22 Mitgliedern eine Summe von 15,6 Millionen Franken ausbezahlt worden. Insgesamt betrug die Lohnsumme von Top-Management und Verwaltungsrat 48,9 Millionen nach 52,5 Millionen im Jahr davor.

Chairman Johann Rupert kommt im Geschäftsbericht auch noch auf die Zusammenführung des eigenen Online-Händlers Net-a-Porter mit der italienischen Modehändler Yoox zur «Yoox Net-a-Porter Group» zu reden. Damit werde eine stärkere und besser diversifizierte Online-Plattform für Luxusmode geschaffen, schreibt er. Die Transaktion soll bis im September über die Bühne gehen und Richemont voraussichtlich einen Einmalgewinn von rund 300 Millionen Euro bescheren.

(awp/sda)