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Karrierechancen
Wettbewerbsfähiger werden

(Bild: Peter Frommenwiler)

Was reizt Interessenten heute daran, einen Master of Business Administration (MBA) zu erwerben? Eine Umfrage bei Besuchern an einer Zürcher MBA-Messe liefert Antworten.

Von Norman C. Bandi
am 26.02.2014

Dass Anbieter der berufsbegleitenden Weiterbildung zum Master of Business Administration (MBA) an Informations­veranstaltungen im In- und Ausland für ihre Programme weibeln, versteht sich. Sie müssen ihre Klassen füllen und sich im globalen Wettbewerb behaupten.

Doch weshalb pilgern Interessenten nach wie vor in Scharen an solche MBA-Messen? Ein Augenschein vor Ort liefert Antworten. Deshalb hat die «Handelszeitung» sich am 30. Januar 2014 unter das Publikum im Kongresshaus Zürich gemischt, wo das intime Format «QS TopMBA Connect 1-2-1» im Rahmen seiner Welttournee gastierte. Hier können sich auf Einladung des britischen Beratungsunternehmens Quacquarelli Symonds (QS) die Dutzenden Besucher in 30-minütigen Einzelgesprächen mit den Business Schools über deren Programme unterhalten.

  • Benjamin Schmitt (29), deutscher Aktienanalyst aus Thalwil ZH, erklärt zu seiner Motivation: «Ein Grossteil der Arbeitgeber in meiner Branche setzt mittlerweile ein Master-Studium voraus. Der Bachelor-Abschluss ist, vor ­allem im weiteren Verlauf der Karriere, nicht mehr ausreichend. Viele MBA ­bieten an, sich während des Studiums in Teilbereichen zu spezialisieren, was für mich ein wichtiges Kriterium ist, um meine Expertise zu vertiefen.»
  • Andra Babau (30), rumänische IT Consultant bei Accenture Schweiz aus München, sagt: «Der Grund, warum ich ein Full-time-MBA angehen will, ist, dass ich mich für strategisches Management interessiere und meinen Arbeitsbereich entsprechend ändern will. ­Allerdings will ich dafür durch ein MBA eine gute Kenntnisbasis schaffen.»
  • Alessandro Napolitano (37), italienischer Senior Manufacturing Controller bei Ashland aus Neuhausen SH, sagt: «Ich möchte meinen Horizont vergrös­sern und mein professionelles Know-how vervollständigen.»
  • José Carlos Martinez (38), spanisch-­schweizerischer Relationship Manager aus Zürich, sagt: «Der heutige Arbeitsmarkt erfordert einen stetigen Wechsel und immer neue Herausforderungen. Deshalb und um neue Perspektiven zu gewinnen, wäre ein MBA sicher eine gute Alternative.»
  • Bruce Seidel (44), amerikanischer Fachmann für Marketing und Business Development aus Hombrechtikon ZH, sagt: «Obwohl ich 20 Jahre Berufserfahrung habe – auch als selbstständiger Unternehmer, hat sich meine Weiterbildung bislang auf den Bereich Marketing fokussiert. Darum könnten mehr Wirtschaftswissen und neue Werkzeuge hilfreich sein. Das Schweizer Arbeitsumfeld ist kompetitiv. Ein MBA einer ­renommierten Business School könnte mich wettbewerbsfähiger machen.»
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