Züblin sucht einen neuen CEO. Iosif Bakaleynik, der als CEO und Präsident des Verwaltungsrates die Zügel in der Hand hält, werde sich auf sein Mandat als Präsident konzentrieren, teilte die Immobiliengesellschaft am Mittwoch mit. Die Ernennung eines Nachfolgers wird bis Ende des dritten Quartals 2016 erwartet; bis dahin bleibt Bakaleynik operativer Chef.

Bakaleynik wurde von Züblin-Grossaktionär Viktor Vekselberg 2014 in dieser Doppelfunktion eingesetzt, um das finanziell angeschlagene Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Die unter dessen Führung formulierte Turnaround-Strategie zeigte zuletzt erste Erfolge. Der Verlust wurde im vergangenen Geschäftsjahr im Vergleich mit den Vorjahren deutlich verringert und die finanzielle Sanierung vorangetrieben.

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Erfolgreicher Turnaround

«Der Turnaround der Züblin ist erfolgreich vollzogen und die Gesellschaft steht operativ und finanziell auf gesunden Füssen», wird Bakaleynik in der heutigen Mitteilung zitiert. «Dies erlaubt uns die Umsetzung bestehender Corporate Governance Praktiken und die Trennung des bisherigen Doppelmandats.»

An der Generalversammlung vom Dienstag stimmten die Aktionäre allen Anträgen des Verwaltungsrates zu, wie es weiter heisst. Der in der bestehenden Zusammensetzung zur Wiederwahl angetretene Verwaltungsrat wurde für eine weitere einjährige Amtszeit bestätigt und Bakaleynik als Präsident wiedergewählt. Grösster Einzelaktionär ist Viktor Vekselberg. Er ist über seine Beteiligungsgesellschaft Renova seit 2004 an Züblin beteiligt, hält 37,5 Prozent an der Immobiliengesellschaft und ist in deren Verwaltungsrat mit drei Vertretern präsentiert.

(awp/ise/ama)