Zum zweiten Mal nach 1967 fand der Song Contest in Wien statt. Und die Show im grössten Musikwettbewerb der Welt enttäuschte auch 2015 nicht. Starke Beiträge aus zahlreichen Ländern machten die Wahl fürs Fernsehpublikum nicht leicht.

Bei der Wahl lag Polina Gagarina mit der Friedensballade «A Million Voices» zunächst vorne. Doch gegen die geballte Ladung der Westeuropäer, die sich hinter Schweden scharten, blieb der sympathischen Russin am Ende nur Rang zwei. Mans Zelmerlöw gewann am Schluss doch klar mit 62 Punkten Vorsprung.

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Topfavorit Zelmerlöws beindruckende Show

Mans Zelmerlöw hatte schon im Vorfeld als Topfavorit bei den Buchmachern gegolten. Vor allem seine Bühnenshow mit dem animierten Strichmännchen beeindruckte auch am Samstag. Bei den Schweizern lag der Schwede jedenfalls ganz vorne in der Publikumsgunst und räumte die begehrten zwölf Punkte ab. Miss Schweiz Laetitia Guarino meldete sich aus Bern.

Der Schweizer Beitrag «Time to Shine» von Mélanie René war schon im Halbfinale vom Donnerstag ausgeschieden. Ein bisschen Schweiz war jedoch dank Norwegen auch am Finale vertreten. Die norwegisch-schweizerische Sängerin Debrah Scarlett performte zusammen mit dem Sänger Mørland «A Monster Like Me». Mit 102 Punkten belegte sie den achten Platz.

Deutschland und Österreich: «Zero Points»

Deutschland und Österreich belegten mit Null Punkten gemeinsam den letzten Platz. Mit Mans Zelmerlöw als Nachfolger von Conchita Wurst konnte das Publikum in Wien aber gut leben. Immer wieder skandierten die Zuschauer «Schweden, Schweden!»-Rufe. Nach Zelmerlöws Sieg wird der 61. Eurovision Song Contest 2016 in Schweden stattfinden.

(gku)