Die USA haben internationale Finanzinstitutionen davor gewarnt, mit Verantwortlichen für die Niederschlagung pro-demokratischer Proteste in Hongkong Geschäfte zu machen. In einem Bericht, den Reuters am Mittwoch einsehen konnte, listet das Aussenministerium zehn Personen auf - darunter die Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam.

Das Ministerium kündigt an, innerhalb von 60 Tagen werde es die Institutionen benennen, die finanzielle Transaktionen für eine dieser Personen abgewickelt hätten. Es könnten rasch Sanktionen folgen.

Banken sollen Sicherheitsgesetz unterstützt haben

Politiker in Grossbritannien und in den USA hatten die Banken HSBC und Standard Chartered kritisiert, sie hätten das umstrittene Sicherheitsgesetz Chinas unterstützt. Das Sicherheitsgesetz war die Grundlage für die Niederschlagung der monatelangen Proteste in der Sonderverwaltungszone.

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(reuters/gku)