Acht Frauen, eine Mission: Die von Frauen geführte US-Expat-Organisation Action Together macht von der Schweiz aus gegen ihren Präsidenten eine Kampagne. «In der Corona-Krise hat Donald Trump erneut gezeigt, dass er des Amtes unwürdig ist. Die diesjährige Präsidentschaftswahl ist die wichtigste unseres Lebens», sagte Mitgründerin Alexandra Dufresne zum «SonntagsBlick».

Die Expats versuchen eifrig ihre Landsleute zur Briefwahl zu bewegen: Sie organisierten eine Gartenparty in Zürich, sammelten Spenden, publizierten zig «Vote from Abroad»-Videos auf Facebook.

6,5 Millionen Auslandsamerikaner

Jetzt geht es in den Endspurt: Wer in den USA wählen will, muss sich zunächst dafür registrieren – diese Woche war in einigen Staaten die Deadline. Dufresne: «Die Stimmen der rund 6,5 Millionen Auslandsamerikaner könnten die Wahl entscheiden.»

Action Together hatte bereits bei den Midterms Wahlkampf betrieben und marschierte bei den «Black Lives Matter»-Protesten mit. Inzwischen zählt sie über 500 Mitglieder, Zeitungen wie «USA Today» und «The Independent» haben über sie berichtet.

Die Börse profitiert von Wahljahren in den USA

Weltweit befinden sich Fachleute in heller Aufregung über die US-Wahlen. Was niemand sieht: In Jahren mit Präsidentschaftswahlen glänzen Aktien. Den Kommentar von Ken Fisher lesen Sie hier.

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(gku)