So soll das Konsumentengeschäft, zu dem Kernmarken wie Nivea oder Eucerin gehören, mittelfristig aus eigener Kraft schneller wachsen als der Markt, wie Konzernchef Vincent Warnery am Donnerstag in Hamburg ankündigte. Ausgeklammert sind dabei Zu- oder Verkäufe sowie Währungseffekte. Dabei hat Warnery auch Zukäufe auf der Agenda - um "weisse Flecken" zu füllen. Zuletzt hatte sich Beiersdorf mit der Kosmetikmarke Chantecaille verstärkt.

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Die Prognose für das laufende Jahr bekräftigte Warnery im Grundsatz, wurde aber beim Umsatz dank einer bislang guten Entwicklung der Marken Nivea sowie des Geschäfts mit medizinischer Hautpflege etwas optimistischer. So geht der jetzt seit etwas mehr als einem Jahr amtierende Konzernchef davon aus, das obere Ende des angepeilten Wachstums aus eigener Kraft im mittleren einstelligen Prozentbereich zu erreichen. Dies gelte auch für das Konsumentengeschäft.

Die Beiersdorf-Aktie, die bald wieder in den Dax zurückkehrt, erhielt zunächst Auftrieb durch die Aussagen und drehte am späten Vormittag deutlich ins Plus. Zuletzt gewann sie mehr als sechs Prozent und stieg auf den höchsten Stand seit September vergangenen Jahres.