Wie das Unternehmen bei der Vorlage des Geschäftsberichts am Freitag in Stuttgart mitteilte, erreichten der Umsatz und das operative Ergebnis neue Spitzenwerte. Demnach wuchs der Umsatz um 15 Prozent auf 33,1 Milliarden Euro.

Das operative Ergebnis stieg um 27 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand 2021 ein Gewinn in Höhe von vier Milliarden Euro, nach 3,2 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

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Für Zukunft gut aufgestellt

Strategisch, operativ und finanziell sei Porsche hervorragend aufgestellt, teilte Finanzvorstand Lutz Meschke mit. "Deshalb blicken wir mit Zuversicht in die Zukunft - und begrüssen die Prüfung eines Börsengang der Porsche AG", so Meschke.

"Dadurch könnte Porsche sein Profil schärfen und die unternehmerische Freiheit steigern." Das Unternehmen gilt als Renditeperle des VW-Konzerns und soll möglichst noch in diesem Jahr an die Börse gebracht werden, die Prüfungen zur Umsetzbarkeit laufen.

Krieg bremst Produktion

Angesichts des Ukraine-Kriegs blicke Porsche mit grosser Sorge und Betroffenheit auf die Auseinandersetzungen. Bereits Anfang März hatte Porsche angekündigt, sein Russland-Geschäft wegen des Krieges gegen die Ukraine auszusetzen.

Der Krieg habe Auswirkungen auf die Lieferketten, eine geordnete Produktion sei teilweise nicht mehr möglich. So stoppte Porsche in der vergangenen Woche vorübergehend die Produktion seines E-Sportwagens Taycan in Stuttgart-Zuffenhausen, weil Bauteile fehlten.