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Kein stilles Begräbnis für «Vista»

Das neue Betriebssystem Windows 7 soll einfacher, stabiler, zuverlässiger und sicherer werden als der ungeliebte Vorgänger «Vista». Microsoft macht das nicht ganz freiwillig: «Vista» wird von den Firm
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Handelszeitung: Microsoft hat 250000 Kunden in vielen Ländern nach ihren Bedürfnissen gefragt – wie haben sich die Firmenkunden geäussert?



Mike Ybarra: Bei Firmenkunden sind die Anliegen und Fragebereiche auch etwas anders als bei Privatkunden. So interessieren sich Firmenkunden für Aspekte wie Masseninstallationen, die optische Ausgestaltung, die Verkürzung von Umschulungszeiten und die Sicherheit.

Handelszeitung: Ein Problem ist die Energieeffizienz – werden wir da Verbesserungen sehen?



Ybarra: Ja, das ist gerade für mobile Geräte wichtig. Diese sind auf ein sehr gutes Power-Management angewiesen.



Handelszeitung: Wie sieht es mit der Sicherheit aus?



Ybarra: Bei Vista sagten uns viele Kunden, das Betriebssystem sei «zu sicher». Windows 7 wird zwar ebenso sicher sein, aber der normale Anwender wird rund 80% weniger Sicherheitsmeldungen erhalten.



Handelszeitung: Wie weit war Apple bei der optischen Gestaltung ein Vorbild?



Ybarra: Apple macht tolle Sachen, die sind wirklich sehr gut. Wir haben aber einen anderen Ansatz gewählt, nicht zuletzt deshalb, weil wir nicht nur Privat-, sondern auch sehr viele Firmenkunden zufrieden stellen müssen.



Handelszeitung: Bedeutet Windows 7 ein stilles Begräbnis für Vista?



Ybarra: Nein, das ist kein stilles Begräbnis. Wir werden Vista auch weiterhin genauso lange unterstützen wie die anderen Produkte. Zudem planen wir den gleichen Lebenszyklus für Vista wie für andere Betriebssysteme.



Handelszeitung: Analysten erwarten den kommerziellen Start Ende 2009 – können Sie das bestätigen?



Ybarra: Der Startzeitpunkt steht noch nicht fest.
 

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