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Telekom

UPC-Mutter verabschiedet sich aus Österreich

Mike Fries: Der US-Amerikaner ist Chef von Liberty Global. Quelle: getty/johannes simon
Liberty Global verkauft seine Tochter UPC in Österreich. Auch die Schweizer UPC soll gerüchteweise zum Verkauf stehen.
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Der Kabelnetzbetreiber Liberty Global will sein Österreich-Geschäft UPC Austria an die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile Austria verkaufen. Das Geschäftsvolumen wird von Liberty Global auf 1,9 Milliarden Euro beziffert. Die Kombination beider Firmen werde die notwendige Grösse schaffen, um mit Wettbewerbern mitzuhalten, sagte Liberty-Global-Chef Mike Fries. Das Geschäft könnte im zweiten Halbjahr 2018 zum Abschluss kommen.

Es ist den Angaben zufolge vorgesehen, dass Liberty Global für vier Jahre einige technische Dienstleistungen zur Verfügung stellt. Ausserdem soll T-Mobile Austria die Marke UPC für bis zu drei Jahre nutzen können.

Laut Medienberichten will Liberty Global auch seine hiesige Tochter UPC Schweiz verkaufen. Mit dem Verkauf von UPC Schweiz sowie dem Ableger in Österreich wolle der US-Besitzer den Weg frei machen für eine Fusion mit Vodafone.

(reuters/mbü)