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Brexit

Theresa May gibt vollen Zugang für Banken auf

Theresa May: Banken der Londoner City haben das Nachsehen. Quelle: Keystone
Die Banken von London werden nach dem Brexit den vollen Zugang zum EU-Binnenmarkt verlieren. Das sieht auch die britische Regierung so.
von am

Die britische Regierung hat einem Zeitungsbericht zufolge ihr Vorhaben aufgegeben, der heimischen Finanzbranche auch nach dem Brexit vollen Zugang zum europäischen Binnenmarkt zu verschaffen.

Premierministerin Theresa May strebe in diesem Bereich stattdessen eine losere Verbindung zu den verbleibenden 27 EU-Staaten an, berichtete die «Financial Times» am Mittwoch. May will am Donnerstag ihre Vorstellungen über die künftigen Beziehungen zur EU vorlegen. Kern der Vorschläge ist eine Freihandelszone für Waren, die Kritiker in der eigenen Partei jedoch verhindern wollen.

Banken haben Hoffnung aufgegeben

Banken der Londoner City haben die Hoffnung aufgegeben, nach der Brexit-Übergangsphase vollen Zugang zum EU-Markt zu bekommen. Reuters hatte bereits im Juni berichtet, dass die EU-Staaten ihre Regeln für Finanzdienstleister aus Ländern ausserhalb der Union für Grossbritannien allein nicht ändern wollen. Demnach würde jede Änderung auch für andere Staaten gelten.

(reuters/gku/mbü)