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Währung

Der IWF hält den Dollar für zu stark

US-Dollar: Die Währung notiert aus Sicht des IWF zu hoch. Quelle: Thomas Trutschel / Getty Images
Der Greenback ist aus Sicht des IWF überbewertet. Für fair halten die Experten hingegen den Stand des Renminbi.
von am

Der Dollar ist nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds ( IWF) überbewertet. In ihrem jährlichen Sektorenbericht stellen die IWF-Experten zudem fest, der chinesische Yuan sei im Rahmen der Fundamentaldaten fair bewertet. Allerdings beruht die Einschätzung auf Mitarbeiterprojektionen und Daten von der Zeit vor dem 22. Juni. Erst am Freitag hatte der chinesische Yuan zum Dollar ein 13-Monats-Tief markiert.

US-Finanzminister Steven Mnuchin äusserte daraufhin, er sorge sich wegen des Kursverfalls und es werde geprüft, ob eine Währungsmanipulation vorliege. Eine solche warf US-Präsident Donald Trump ebenfalls am Freitag sowohl China als auch der EU vor. Zudem kritisierte er die US-Notenbank (Fed) wegen Zinserhöhungen.

Der IWF konstatierte ferner, dass neben China auch Deutschland, Südkorea, die Niederlande, Schweden und Singapur einen exzessiven Bilanzüberschuss hätten. Länder mit einem exzessiven Defizit seien die USA, Grossbritannien, die Türkei und Argentinien.

(reuters/mbü/bsh)