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Banken

Credit Suisse schickt Investmentbanker nach Frankfurt

CS-Gebäude in Frankfurt: Der Standort wird aufgewertet. Quelle: Keystone
Die Credit Suisse wertet den Standort Frankfurt auf: Die Grossbank verschiebt offenbar 50 Jobs von London in die deutsche Finanzmetropole.
von am

Der EU-Austritt Grossbritanniens hat in London zu einem Exodus geführt: Internationale Grossbanken müssen gewisse Aktivitäten auf das europäische Festland verschieben. Wegen des Brexit verliert die Londoner «City» als Finanzzentrum an Bedeutung. Auch die UBS und die CS verlegen Jobs aus Grossbritannien heraus.

Die Credit Suisse macht nun Frankfurt zu einer der Zentren für die Investmentbank, wie die «Financial Times» heute schreibt: So hat die Grossbank mehrere Hundert Millionen Dollar in eine Frankfurter Gesellschaft transferiert – von der deutschen Finanzmetropole aus steuert die CS künftig einige Geschäfte ihrer Einheit «Investment Banking & Capital Markets». Rund 50 Jobs sollen laut «FT» von London nach Deutschland verlegt werden.

London bleibt wichtig

Insgesamt verlagert die CS etwa 250 Jobs von London auf das europäische Festland. Neben Frankfurt werden auch die Büros in Paris und Madrid vergrössert. London bleibt aber der mit Abstand grösste europäische Standort ausserhalb der Schweiz: Auch nach den Verlagerungen wird die CS dort mehr als 5000 Mitarbeiter beschäftigen.

(mbü)

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