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Zahlen

Citigroup profitiert von turbulenten Zeiten

Citigroup in Chicago: Vom regen Handel an den Finanzmärkten profitiert. Keystone
Die US-Grossbank verdient glänzend an der aktuellen Finanzmarkt-Unruhe. Umsatz und Gewinn legten im ersten Quartal kräftig zu. Besonders eine Sparte zeigte sich stark.
von am

Die US-Grossbank Citigroup hat im ersten Quartal von einem regen Handel an den Finanzmärkten profitiert. Der Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf unterm Strich 4,1 Milliarden Dollar zu, wie das Geldhaus am Donnerstag in New York berichtete.

Das war mehr, als Analysten erwartet hatten. Vorbörslich stieg die Aktie leicht.

Anleihengeschäft massiv stärker

Der gute Lauf vom Ende des vergangenen Jahres habe sich Anfang 2017 fortgesetzt, erklärte Bankchef Michael Corbat. «Sowohl die Erträge im Geschäft mit institutionellen Kunden als auch mit Privatkunden haben sich erhöht.»

Konzernweit stiegen die Erträge - also die gesamten Einnahmen - um drei Prozent auf 18,1 Milliarden Dollar. Besonders kräftig legte das wichtige Anleihengeschäft mit einem Plus von 19 Prozent zu.

Unsicherheiten und Umwälzungen helfen

Die Citigroup hat sich damit ähnlich gut geschlagen wie Marktführer JPMorgan Chase. Den grossen US-Banken kommen die politischen Unsicherheiten und Umwälzungen zugute - wie die Wahlen in Europa oder zuvor die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten.

Die Spieler am Finanzmarkt müssen sich laufend neu positionieren, die Banken verdienen am regen Handel über Gebühren. Zudem profitieren die Banken auf dem US-Heimatmarkt von steigenden Zinsen sowie dem guten Lauf der Wirtschaft, der zu einer vermehrten Kreditnachfrage führt.

(sda/gku/mbü)
 

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