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Digitales Leben

Gibt es bald kein Smartphone mehr?

Smartphone: Sony-Chef sieht kaum noch Innovationen. Keystone
Der Chef von Sony sieht schon bald das Ende des Smartphones kommen. Unser Autor will das nicht glauben - er ist viel zu süchtig nach dem Gerät.
von am

Neulich habe ich mein Smartphone verloren. Um ehrlich zu sein: Ich bin deshalb in Panik geraten. So richtig. Mit feuchten Händen, Herzrasen und so. Ein paar Minuten - die sich wie eine Ewigkeit anfühlten - musste ich suchen, dann fand ich es bei einem Kollegen auf dem Pult.

Unfassbar, wenn es wirklich weg gewesen wäre. Zumal ich es immer noch nicht geschafft habe, eine Ortungs-App zu installieren. Das alles hat mir mal wieder gezeigt, wie abhängig ich von dem kleinen Ding bin. Deshalb war ich überrascht, als ich hörte, dass nun das Ende des Smartphones gekommen sei.

Sony-Chef sieht keine Innovationen mehr

Das behauptet immerhin der Chef von Sony. Kazuo Hirai sieht keine grossen Innovationen mehr in dem Bereich. Was als Nächstes komme, darauf hat Herr Hirai noch keine Antwort. Zum Glück. Denn zum einen habe ich mich längst an mein Smartphone gewöhnt (wenn auch etwas zu sehr). Und zum anderen wird mir ganz anders, wenn ich sehe, was sonst noch alles als Zukunftstechnik angepriesen wird.

Diese supergehypten Virtuelle-Realität-Brillen zum Beispiel, mit denen Facebook und Co. die Welt beglücken wollen. Die können doch wohl nicht im Ernst zum Smartphone-Ersatz mutieren, oder?

Mit solch einer Brille herumzulaufen, sieht nicht nur bescheuert aus. Die Geräte überfordern unser Gehirn so sehr, dass sie bei vielen Benutzern schnell für Übelkeit sorgen. Das tut mein Smartphone mir nie an - ausser, wenn ich es mal wieder verliere.

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