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Digitales Leben

So geht Frühjahrsputz fürs Smartphone

Keystone
Auf dem Smartphone unseres Autors gibt es viel zu entrümpeln. Alle Apps, die keinen Mehrwert stiften, müssen runter.
von am

Aufräumen hat stets etwas Befreiendes. Daher löst bei mir das Thema Frühjahrsputz erhebliche Glücksgefühle aus – auch in Sachen Smartphone. Auf dem Display meines Geräts gibt es viel zu entrümpeln. Apps und sonstige Icons, die keinen Nutzen stiften, müssen runter.

Fangen wir also mit Facebook an: Facebook muss wohl bleiben. Aber was ist mit dem Programm GarageBand? Das kann sicher weg. Ich habe noch nie einen Song per Smartphone komponiert und werde das auch in Zukunft nicht tun.

Die Swiss-Snow-App? Sie war im Winter ein treuer Helfer, wird aber demnächst nicht gedrückt. Kann ebenfalls weg. Dann habe ich noch ­Linkedin und Xing prominent auf dem Display platziert. Die Networking-Portale gelten als unabdingbar – wegen Karriere und so.

Aber haben sie mir einen Mehrwert geliefert? Mir sogar einen ­neuen, coolen Job vermittelt? Eher nicht. Allerdings hat mir Xing kürzlich ein E-Mail geschickt: «Ein Recruiter war auf Ihrem Profil», stand da. Total elektrisiert habe ich das Mail geöffnet.

Doch die ­Ernüchterung kam schnell: Xing wollte mir lediglich eine Premium-Mitgliedschaft ­andrehen. Nix mit Recruiting und neuem Job.

Mir zeigt das: Die Xing-App kann ebenfalls weg.

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