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Digitales Leben

So gelingt der Kampf gegen die E-Mail-Flut

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Hunderte ungelesene E-Mails türmen sich in der Inbox unseres Autors. Nun hat er einen Weg gefunden, den Nachrichten-Ansturm in den Griff zu bekommen.
von am

Seit zwanzig Jahren nutze ich E-Mails. Das ist eine erschreckend ­lange Zeit, wenn ich bedenke, wie viel Frust damit verbunden ist: Nie ist es mir gelungen, den Mail-Ansturm zu bändigen. Aktueller Stand im E-Postfach: 8109 Mails, davon 317 ungelesen. Das ist nur mein Job-Account. Ich führe auch diverse private E-Mail-Konten.

Gut, ich habe feste Regeln, um die Mail-Plage in den Griff zu bekommen: Ich lese Mails nur zu bestimmten Zeiten (sonst käme ich nie zum Arbeiten). Auch Hinweise auf dem Bildschirm für einkommende E-Mails habe ich abgestellt (sonst würde ich total verrückt). Doch das Ziel, die Effizienz zu steigern und auf null ungelesene E-Mails zu kommen, ist so entfernt wie nie.

Der Mail-Wahn frustriert, ist ineffizient und kostet wertvolle Lebenszeit. Also habe ich mehrere E-Mail-Ratgeber gelesen. Der Tipp, der mir am besten gefällt, ist radikal, ein wenig arrogant, aber simpel. Er lautet: Gib dich einfach der Mail-Flut geschlagen und mache eine Art Bankrotterklärung. Kurzum: Lösche alle ungelesenen Mails! Sollte etwas Wichtiges dabei sein, wird sich die Person schon melden. So die Theorie.

Ich wende den Trick nun regelmässig an. Jeden Freitag lösche ich – gnadenlos. Meine Praxiserfahrung: Es funktioniert. Verärgerte E-Mails gabs bisher keine. Und wenn doch – dann lösche ich die gleich mit.

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