Skip to main content
Digitales Leben

Facebook kümmert sich (nicht)

Keystone
Kürzlich hat Facebook unseren Autor zum Feedback aufgefordert. Das hat ihn erstmal euphorisch gemacht - und trotzdem enttäuscht.
von am

Kürzlich poppte bei Facebook eine Nachricht auf: «Tim, wir möchten uns verbessern» stand da geschrieben. Na gut, Facebook, dachte ich. Wie kann ich dir helfen? Es ging um eine Umfrage. Solche Online-Befragungen sind zwar immer etwas lästig, doch zu gerne lasse ich mich überreden.

Dabei kommen dann schnell 5 Minuten für einen besseren Kundenservice des Hotelportals zusammen. Oder 12 (!) Minuten, damit ich der Airline erkläre, wie der Zürich-Flug gewesen ist.

Also habe ich mich innerlich schon darauf vorbereitet, ausführlich zu meinen Facebook-Erlebnissen zu antworten. Die erste Frage war easy: Ob ich der Aussage «Facebook kümmert sich um seine Nutzer» zustimme oder nicht. Fünf Antworten waren möglich. Es ging von «stimme völlig zu» bis zu «stimme überhaupt nicht zu». Um bei der Befragung sogleich etwas zu provozieren, habe ich auf «überhaupt nicht» geklickt.

Und, was passierte? Neue Fragen? Nix da. Die Umfrage war sofort beendet. Facebook kümmert sich also tatsächlich nicht!

Ich bin echt enttäuscht. Liebes Facebook, ich hätte dir noch so viel zu sagen gehabt.

Themen zum Artikel