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Ausblick

Swiss bringt Wlan in alle Langstreckenflieger

Swiss-Chef Thomas Klühr Gian Paul Lozza
Am Flughafen Genf fliegt Swiss hohe Verluste ein. Swiss-Chef Thomas Klühr kündigt an, Strecken zu streichen. Für Langstrecken-Passagiere hat er aber gute Nachrichten: Bald können alle an Bord surfen.
von am

In der Debatte um das Fortbestehen der Marke Swiss am Standort Genf ergreift Airline-Chef Thomas Klühr erste Massnahmen. «Wir werden Genf-Lugano per 10. Oktober einstellen», so Klühr in einem Interview mit der «Handelszeitung». Das sei zwar ein emotionales Thema, die Strecke sei aber hochdefizitär. Auf anderen Routen werde man die Frequenzen dafür erhöhen. Konkrete Routen wollte Klühr nicht nennen.

Der Swiss-Mutterkonzern Lufthansa arbeite an einem Alternativszenario für Genf, in dem die Lufthansa-Billigtochter Eurowings dort die Swiss ersetzen würde. «Die Marke Swiss unter meiner Führung muss nun das Fortbestehen der Marke in Genf absichern», so Klühr (siehe Video unten). Aber er gibt sich auch selbstbewusst. «Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir als Swiss den besseren Business Case haben und stelle mich gerne den Zahlen, die sich aus der Alternative B ergeben.»

Internet an Bord

Klühr kündigt im Interview ausserdem an, dass Swiss schon bald in ihrer gesamten Langstreckenflotte Internet anbieten wird. Der Umbau erfolge nun nach und nach. «Insgesamt wird es noch knapp zwei Jahre dauern, bis alle Flugzeuge umgerüstet sind», so Klühr.

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2016 dämpft Klühr die Erwartungen: Das Jahr 2016 werde nicht so gut ausfallen wie das vorangegangene. Man komme von einem Rekordergebnis, so Klühr. «Für das Gesamtjahr 2016 erwarten wir immer noch ein sehr gutes Ergebnis, das heisst eine Ebitmarge grösser als 8 Prozent.»

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