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Zahlen

Sika macht so viel Gewinn wie noch nie

Sika: Der Klebstoffhersteller steigerte seinen Gewinn um fast 30 Prozent. Keystone
Mitten im Übernahmepoker sorgt der Bauchemie- und Klebstoffhersteller für positive Schlagzeilen: 2014 erwirtschaftete Sika mit über 440 Millionen Franken den höchsten Gewinn der Firmengeschichte.
von am

Der Bauchemie- und Klebestoffhersteller Sika hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 441 Millionen Franken gemacht. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent und ist ein Rekord.

2014 habe die Firma das beste Resultat der Unternehmensgeschichte erzielt, teilte der Konzern am frühen Freitagmorgen mit. Das Umsatzwachstum auf 5,57 Milliarden Franken – ein Plus von 8,3 Prozent – hatte Sika bereits im Januar bekannt gegeben. In sämtlichen Regionen habe Sika ein Rekordergebnis erzielt, hiess es weiter.

Wachstumsziele übertroffen

Sika betont in seinem Communiqué, dass die Wachstumsziele übertroffen worden seien und der Gewinn überproportional zum Umsatz gestiegen sei. Verantwortlich dafür sei die Wachstumsstrategie, die unter anderem einen beschleunigten Aufbau der Wachstumsmärkte vorsehe.

Wichtiger Wachstumstreiber sei etwa das margenstarke Mörtelgeschäft. Der Umsatz sei da um 31 Prozent gewachsen. Ausserdem gründete Sika sechs neue Ländergesellschaften und eröffnete acht neue Fabriken in Brasilien, Mexiko, Indonesien, Singapur, Indien und Serbien. Im laufenden Jahr sollen bis zu neun weitere Fabriken folgen.

Mehr Dividende für Aktionäre

Vom Rekordgewinn sollen auch die Aktionäre profitieren. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vor, die Dividende im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent zu erhöhen. Für Inhaberaktien bedeutet das eine Ausschüttung von 72 Franken und für Namenaktien von 12 Franken.

Der in Baar ZG ansässige Konzern steckt seit Anfang Dezember in einem Übernahmekampf. Die Gründerfamilie hat ihre Kontrollmehrheit an Sika an die französische Saint-Gobain-Gruppe verkauft, wogegen sich Verwaltungsrat und Management wehren. Die Konzernführung droht mit Rücktritt. Gestritten wird nun vor Gericht.

(sda/moh/ise)