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Wohnungen

Referenzzins für Mieten verharrt auf Rekordtief

Wohnungsmarkt: Es gibt keine neuen Ansprüche – weder für Mieter noch für Vermieter. Keystone
Der für Schweizer Wohnungsmieten wichtige Referenzzins hat sich auf dem Rekordtief von 2,0 Prozent stabilisiert. Damit ergeben sich weder für Mieter noch Vermieter neue Ansprüche.
von am

Der Referenzzinssatz für Wohnungsmieten bleibt auf dem Rekordtief von 2,0 Prozent. Der Wert gilt für die Mietzinssätze in der ganzen Schweiz. Da der Referenzwert unverändert bleibt, gibt es weder einen neuen Senkungs- noch einen Erhöhungsanspruch, wie das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Montag mitteilte. Falls jedoch die Mieten in einzelnen Fällen noch nicht angepasst worden seien, könnten Mieter einen Senkungsanspruch geltend machen.

Zudem könnten weitere aufgelaufene Kostenänderungen – etwa Teuerung im Umfang von 40 Prozent und Erhöhungen von Unterhaltskosten – eine Anpassung rechtfertigen. Dies könnte im Rahmen der Mietzinssenkung verrechnet werden. Das BWO stützt sich beim Referenzzinssatz auf den vierteljährlich erhobenen Durchschnittszinssatz der inländischen Hypotheken. Ende Dezember ermittelte das Amt einen Durchschnitt von 2,02 Prozent, nachdem dieser im Vorquartal bei 2,06 Prozent lag. Kaufmännisch gerundet ergibt sich daraus ein Referenzzinssatz von 2,0 Prozent.

Der nächste Referenzzinssatz wird am 2. Juni 2014 publiziert. Er bleibt auf dem heutigen Niveau, bis der Durchschnittszinssatz 1,88 Prozent unter- oder 2,12 Prozent überschreitet.

(awp/moh/sim)

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