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American Airlines: Milliardenschwerer Absturz

American Airlines ist finanziell am Boden - die Aussichten sind wenig erbaulich. (Bild: Keystone)
Trübe Aussichten für die insolvente Fluggesellschaft American Airlines: Im vergangenen Jahr hat sich das Minus im Vergleich zu 2010 für die Airline vervierfacht.
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Die insolvente Fluggesellschaft American Airlines hat 2011 einen Verlust von zwei Milliarden Dollar eingefahren. Grund waren die gestiegenen Spritpreise, aber auch hohe Abschreibungen etwa auf ältere Flugzeuge. Der Grossteil der Verluste fiel im Schlussquartal an, wie der Mutterkonzern AMR berichtete.

Die Gesellschaft, zu der auch die Regionalfluglinie American Eagle gehört, hatte letzten November Insolvenz angemeldet. Der Betrieb geht aber weiter und das Management rechnet damit, dass ein Neustart gelingt. Immerhin stieg der Umsatz im vergangenen Jahr unter anderem durch höhere Ticketpreise um acht Prozent auf 24 Milliarden Dollar.

Flotte erneuern

Auch andere grosse US-Fluglinien hatten sich schon durch eine Insolvenz gequält und schreiben heute wieder satte Gewinne. American Airlines will zum einen seine überalterte Flotte erneuern und hat darum eine Grossbestellung bei Airbus und Boeing aufgegeben. Zum anderen soll Personal abgebaut werden. 13'000 Jobs sind gefährdet.

Nur wenige Stunden vor Bekanntgabe der Geschäftszahlen hatte der neue Firmenchef Tom Horton verkündet, dass zwei Spitzenmanager das Unternehmen verlassen. Zuletzt hatte der gesamte AMR-Konzern um die 88'000 Beschäftigte. American Airlines ist die Nummer drei unter den amerikanischen Fluglinien nach United Continental und Delta.

(vst/muv/sda)

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