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Billigflieger pleite: Air Australia beantragt Gläubigerschutz

Nichts geht mehr: Passagiere von Air Australia sind gestrandet. (Bild: Keystone)
Der Billigflieger Air Australia kann kein Flugbenzin mehr kaufen - 4000 Passagiere strandeten.
von am

Der Billigflieger Air Australia ist in Geldnöten und hat am Freitag Gläubigerschutz beantragt. 4000 Passagiere mit Tickets strandeten. «Air Australia war nicht in der Lage, in Phuket Flugbenzin zu kaufen», teilte Insolvenzverwalter Mark Korda mit.

«Die Direktoren kamen deshalb heute morgen um 1.30 Uhr zusammen und haben uns wegen Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens als Insolvenzverwalter bestellt.»

«Kurzfristig» würden keine Air-Australia-Flugzeuge mehr starten, da keine Finanzmittel für den laufenden Betrieb zur Verfügung stünden. Alle Flüge würden daher mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Es sei zudem «höchst unwahrscheinlich», dass es mittelfristig Flüge geben werde, erklärte Air Australia.

Air Australia hat fünf Flugzeuge vom Typ A330 und A320 und flog Honolulu, Bali in Indonesien und Phuket in Thailand sowie einige heimische Ziele an. Das Unternehmen aus Brisbane beschäftigte 300 Mitarbeiter.

(vst/sda)

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