Er betonte die traditionell sehr guten Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA, nicht ohne auf «some rough spots» in der aktuellsten Geschichte einzugehen, die hoffentlich bald der Vergangenheit angehören werden.

Immerhin werden 400'000 Jobs mit höchsten Durchschnittslöhnen in den USA von Schweizer Firmen gestellt und sowohl das Import- wie auch das Exportvolumen von und nach den USA wuchs 2012 zweistellig.

In seiner mit Spannung erwarteten Gastrede zeigte ETH-Präsident Ralph A. Eichler auf, wie seine Hochschule zu einer der Besten wurde und wie sie das auch in Zukunft bleiben wird. Im internationalen Wettbewerb um die besten Talente steht die ETH sehr gut da – nach Indien ist die Schweiz die zweitgrösste Exportnation von Akademikern!

Die Zukunft wird noch mehr internationale Kooperationen sehen. Dabei blieb die Zahl von Schweizer Professuren an der ETH in den letzten zehn Jahren konstant. Zum Thema «Big Data» meinte der ETH-Präsident, dass es in nächster Zukunft primär darum gehe, den Energieverbrauch von Computersystemen drastisch zu vermindern, wolle man nicht neben jedem Grossrechenzentrum ein Kernkraftwerk errichten müssen.

Dabei zog er einen Vergleich mit dem Supercomputer, den wir alle auf unserm Hals tragen: 50 Watt Leistung ohne Ventilator! Nach der erfrischend humoristischen Ansprache fürten sich die illustren Gäste im Garten des Centre for Global Dialogue wohlverdiente Kühlflüssigkeit zu und genossen einen idyllischen Sommerabend.

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