Auf dem Weg zum Flugplatz Buttwil im Kanton Aargau rezitiert Adriano B. Lucatelli (53) das Lied «Alpeflug» von Mani Matter. Es ist ein Parodie der Schweizer Privatfliegerei und handelt von fatalen Verständigungsproblemen in einem lauten Fluggerät:

«Hinde sitzt dr Passagier, dä wo stüüret, dä sitzt vorä. Und es ratteret und brummet umsenume dr Motor. Da rüeft dä, wo hinde sitzt: Lue, ds Bänzin geit us, muesch lande! Wie? Was seisch?, rüeft dr Pilot. (...) Da uf ds mal wirds plötzlech still, nämlech wil ds Bänzin usgeit. Und jitz wo me s hätt verstande, hei si beidi nüt meh gseit.»

Lucatelli, früher Banker, heute Fintech-Unternehmer, hat sich einen Bubentraum verwirklicht. Er absolvierte die Ausbildung zum Helikopterpiloten. Damit gehört er zum exklusiven Kreis der 446 Helikopter-Privatpiloten in der Schweiz – ein viel exklusiverer Kreis als jener der fast 5'000 Flugzeug-Privatpiloten.

Kaufpreis: 3 Millionen Franken

Wir machen einen Helikopterausflug. Lucatelli schlägt vor, zum Flugplatz Locarno zu fliegen, wo wir im Ristorante Aeroporto etwas essen könnten, es gäbe dort feine Pizzas. Oder nach Morcote, dort gebe es das über dem Luganersee liegende Alpe Vicania mit Helipad, einem Helikopterlandeplatz. Oder über die Grenze, an den Comer See. Ja, wir finden dort das Luxushotel Il Sereno, das direkt am See liegt und im Internet seinen Helipad bewirbt. Auf Anfrage lassen sie uns dort landen.

Die Piloten sind startklar, Passagiere bitte einsteigen.

Die Piloten sind startklar, Passagiere bitte einsteigen.

Quelle: Christian Grund / 13 Photo
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Grundsätzlich ist es Helikoptern in der Schweiz gestattet, überall auf Aussenplätzen zu landen. Allerdings gibt es eine längere Liste von Ausnahmen. So ist etwa ab einer Höhe von 1'100 Meter über Meer nur noch die Landung auf speziell bezeichneten Gebirgslandeplätzen erlaubt. Auch in dicht besiedelten Agglomerationen darf nicht überall gelandet werden. Was zuerst einfach scheint, ist beim Helikopter fliegen dann doch nicht ganz so einfach.

Das ist unter anderem ein Grund, warum es so wenig Privat-Helikopterpiloten in der Schweiz gibt. Leisten könnten sich das Hobby deutlich mehr. Die Ausbildung kostet rund 40'000 Franken. Es gilt, Theorie zu pauken, Navigation, Thermik, Funk etc. Zudem ist eine praktische Prüfung zu absolvieren, nachdem mindestens 45 Flugstunden, davon 10 Solostunden, absolviert worden sind.

Danach müssen pro Jahr mindestens 2 Flugstunden zusammenkommen, inklusive eines Checkflugs mit einem Experten, um die Lizenz zum Helikopterfliegen behalten zu dürfen. «Seit ich Helikopterpilot bin, fahre ich anders Auto», sagt Lucatelli. Er denke jetzt immer schon zwei, drei Entscheidungen voraus. Das helfe auch bei unternehmerischen Entscheidungen.

Helikopter Alpenflug

Helikopter fliegen auf Sicht. Bei schönem Wetter ist das wunderbar. 

Quelle: Christian Grund / 13 Photo

Rund zweieinhalb Stunden reine Flugzeit kommen auf dem Ausflug über die Alpen an den Comer See und zurück zusammen. Diese teilt sich Lucatelli mit dem zweiten Piloten, Urs Hutmacher, der Elektromechaniker und Fluglehrer ist. «Es ist immer besser, wenn zwei Piloten mitfliegen», erklärt Lucatelli, der meist mit anderen Helipiloten zusammen fliegt, oft zu viert, mit Bekannten aus der Flugschule. Darunter seien Unternehmer, Lastwagenfahrer und Manager.

Man teile sich den gemieteten Helikopter und fliege je eine Teilstrecke. «So ist Fliegen sicherer, abwechslungsreicher und günstiger», sagt Lucatelli. Ein Tag mit dem Helikopter kostet mehrere tausend Franken, je nach Flugzeit und Helikoptermodell.

Insgesamt sind 355 Helikopter beim Bazl, dem Bundesamt für Zivilluftfahrt, registriert. In einen davon steigen wir auf dem Flugplatz Buttwil, einen Bell 407: schnell, vibrationsarm und mit dem Interieur einer amerikanischen Limousine ausgestattet. Kaufpreis gegen drei Millionen Franken. Ein kleineres Robinson-Modell gibt es zu Preisen ab rund einer Million Franken zu kaufen.

Helikopter Auftanken Lugano

Auftanken in Lugano: 131 Liter Kerosin hat der Helikopter innerhalb von 45 Minuten Flugzeit verbraucht. Kartenmaterial ist immer dabei. 

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Wir sind mit unserem gemieteten Modell eben erst auf dem Flugplatz in Buttwil im Aargau gestartet und jetzt schon hoch über dem Boden. Von Auge sieht es aus, als ob wir in der Luft stehen, höchstens im Bummeltempo unterwegs sind. Ich öffne die kleine Luke im Fenster, strecke meine Hand hinaus, die gleich gegen den hinteren Fensterrand schlägt, so stark ist der Luftwiderstand. «Dabei hat sich schon mancher die Hand gebrochen», sagt der Pilot. Wir fliegen mit einer Geschwindigkeit von 240 km/h.

Die Höchstgeschwindigkeit des Bell 407 beträgt 260 km/h. Mit seinen 814 PS kann er bis auf eine Höhe von knapp über 6000 Meter über Meer steigen. Dabei verbraucht er 175 Liter Kerosin pro Stunde, wahrscheinlich mehr, als man in einer Stunde mit einem Kessel in eine grosse Badewanne füllen könnte.

Bis 200 Meter nahe an den Gotthardfelsen

Wir fliegen über den Zugersee, über Arth-Goldau, Richtung Gotthard. Es ist ein wunderschöner Tag, blauer Himmel, allerdings etwas heiss, und die Helikopterkabine ist nicht klimatisiert. Vor dem Gotthard ist kein Stau, sonst hätten wir dort kurz in der Luft haltgemacht – ein Vorteil des Helikopters im Vergleich zu Flugzeugen – die Autofahrer für ihren Durchhaltewillen bewundert und ihnen nett zugewunken.

Alpenflug Helikopter Gotthard

Die Welt von oben: Der Alpenflug führt über das Gotthardmassiv. 

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Wir sind über der beeindruckenden Bergwelt des Gotthardmassivs, wo wir teilweise bis zu 200 Meter nahe an den Felsen vorbeifliegen – was viel näher scheint. Wir überfliegen Andermatt, sehen kurz hinunter zum Luxushotel The Chedi, kurz darauf überfliegen wir das Hospiz am Gotthardpass, nach einer halben Stunde Flugzeit sind wir bereits in Airolo und nehmen Funkkontakt mit dem Flugplatz Locarno auf.

Wir überfliegen Locarno und landen nach 45 Minuten in Lugano. Dort wird der Tank aufgefüllt. Da wir nach Italien fliegen, entfällt die Mineralölsteuer. Das halbiert den Kerosinpreis in etwa auf 98 Rappen pro Liter. Zudem müssen hier einige Zollformalitäten für die Ausreise nach Italien erledigt werden. Danach bleibt Zeit für einen Kaffee am Flughafen Lugano.

Lucatelli erzählt von seiner Firma Descartes Finance: «Wir bieten automatisierte Vermögensverwaltung an. Unsere Kunden können wählen, ob ihr Vermögen à la UBS, à la CS oder nach der Art einer anderen Bank verwaltet werden soll. Wir sind die Ersten, die das in der Schweiz anbieten.» Wie verschiedene Köche ein bestimmtes Menu jeweils nach eigener Manier anbieten würden, so sei es auch bei den Banken, die Vermögensverwaltung jeweils nach ihrer bestimmten Art anböten. Vom Fliegen liessen sich die regelbasierten Abläufe auf das Business übertragen, gerade im Anlagegeschäft. «Das Fliegen diszipliniert.»

Anfahrt zum Hotel II Sereno

Pittoreske Anfahrt zum Hotel II Sereno

Quelle: Christian Grund / 13 Photo
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Nach dem Kaffee fliegen wir weiter, nach Italien zum Flugplatz Gordona für die Zollabfertigung. Der Landeanflug führt entlang des fast ausgetrockneten Flusses Mera, der in den Comer See fliesst. Wir sind im Landeanflug, fliegen tief, da taucht aus dem Nichts eine Starkstromleitung auf, kurz vor dem Landeplatz. Die beiden Piloten haben aufgepasst, wir landen sicher.

Mit dem Riva-Boot über den See

Auf dem kleinen Flugplatz Gordona sind wir alleine. Wir müssen hier eine halbe Stunde warten. Wenn in dieser Zeitspanne keine Zollbeamten der Guardia di Finanza kommen, können wir weiterfliegen und der Zoll hat sich erledigt – das ist so ähnlich, wie wenn man mit dem Auto über den Zoll fährt und durchgewunken wird.

Die halbe Stunde ist vorbei. Wir fliegen Richtung Comer See, nach Süden, über das schöne Bellagio, wo sich der See teilt, weiter den linken Arm hinunter nach Torno zum Hotel Sereno und der zugehörigen Villa Pliniana, wo der Helipad ist. Wir landen.

Marta Camps vom Hotel Sereno holt uns beim Helipad ab. Sie führt uns durch die pompöse Villa Pliniana. Sie ist aus dem Jahr 1573 und gehört seit 1983 der italienischen Milliardärsfamilie Ottolenghi, die mit Ölund mit Reedereigeschäften reich geworden ist. Die Familie vermietet die Villa über das Management des Hotels Sereno. Kostenpunkt: 20'000 Euro pro Nacht. Dafür gibt es Ruhe, Abgeschiedenheit, neben der Hauptvilla noch zwei weitere kleine Villen, 17 Schlafzimmer und viele weitere Zimmer mit viel Platz, so viel, dass hier locker hundert Personen übernachten könnten – dann wäre es schon fast wieder ein Schnäppchen.

Helikopterflug Alpen

Lunch im Hotel II Sereno. Der Wein ist hervorragend, aber die Piloten müssen verzichten. Im Helikopter gilt Nulltoleranz. Im Bild ganz rechts: Autor Harry Büsser (links) und Pilot Adriano Lucatelli.

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Am Steg der Villa wartet ein Riva-Boot auf uns. Ein Klassiker aus Holz, handgemacht. Die werden heute nicht mehr so gebaut, seit Riva zur italienischen Yachtwerft Ferretti gehört. Mit den Holzklassikern von Riva ist bis in die 1970er Jahre das Who is Who des Jetsets gefahren, etwa Brigitte Bardot, Sean Connery, Sophia Loren und Richard Burton. Zum Hotel wären es eigentlich nur einige Minuten, aber wir fahren noch schnell auf die andere Seeseite, zum Anwesen von George Clooney in Moltrasio.

Wo die Promis am Comer See speisen

Der Bootskapitän erzählt, dass heute jemand in der Villa angekommen sei. Er weiss viel, erzählt gerne. Vor einigen Tagen sei Clooney im Restaurant vom Hotel Villa D’Este zum Dinner gewesen. Er esse sowieso nur in drei verschiedenen Restaurants: Neben der «Villa D’Este» auch im «Gatto Nero» in Cernobbio mit fantastischer Aussicht (die Preise sind aus Schweizer Sicht nicht mal so teuer: Mit 50 Euro pro Person für zwei Gänge lässt sich hier kalkulieren) und im «Locanda dell’Isola» auf der Insel Comacina im Comer See, in der Nähe von Lenno.

Das Restaurant führt im Internet eine lange Liste von prominenten Gästen auf: Brad Pitt, Madonna, Arnold Schwarzenegger, Franz Beckenbauer, Richard Branson, Barbara Streisand, Joan Baez, Bruce Springsteen und viele mehr.

Die Villa Pliniana (Baujahr 1573) wird vom Hotel Sereno gemanagt und vermietet. Kostenpunkt: 20 000 Euro pro Nacht.

Die Villa Pliniana (Baujahr 1573) wird vom Hotel Sereno gemanagt und vermietet. Kostenpunkt: 20'000 Euro pro Nacht.

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Am Wochenende seien zudem Bill Gates und Christina Aguilera am Comer See gewesen, erzählt der Kapitän. Sie hätten im «Mandarin Oriental» übernachtet, unweit vom Hotel Sereno. Aguilera habe in einem Interview gesagt, es sei ihr hier etwas zu langweilig, sie würde etwas mehr Party bevorzugen.

Vier Tage mit dem Helikopter auf Reisen

Wir legen mit dem Boot am Steg des Hotels Sereno an. Wohlfühlatmosphäre, schlichtes Design, entworfen von der spanischen Architektin Patricia Urquiola. Von den 30 Zimmern sind heute, an einem Freitag in der Hochsaison, fast alle gebucht, nur eine Suite ist noch frei, für 5'000 Franken pro Nacht, wie auf Booking.com zu erfahren ist.

Aber wir übernachten nicht, gehen nur zum Lunch ins Restaurant des Hotels. Zum Apéro gibt es ein Glas Schaumwein, einen Rosé Ca’Del Bosco von Annamaria Clementi mit Jahrgang 2009. Hervorragend, wie der Fotograf und ich finden. Im Gegensatz zu uns, bleiben die beiden Piloten trocken. In der Fliegerei gilt die Nullpromillegrenze.

Helikopterflug Alpen

Marta Camps, eine Mitarbeiterin des Hotels, empfängt die Privatpiloten.

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Dafür erzählen sie uns beim vorzüglichen Essen von ihren bisherigen gemeinsamen Helikopterausf lügen. Der schönste Trip habe vier Tage gedauert, erinnern sie sich. Von Buttwil nach Samedan, wo sie den Zoll erledigten, weiter nach Portoroz in Slowenien für einen Kaffeehalt, dann nach Venedig, wo sie übernachteten. Am nächsten Tag weiter nach Pisa; hier stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Weiterflug über Portofino nach Albenga, wo sie in einer Villa mit eigenem Helipad übernachteten. Am nächsten Tag ein Flug über das offene Meer nach Nizza, weiter über Land in die Nähe von St. Tropez, wo sie tankten. Dann weiter nach Valence mit Dinner im Sterne-Restaurant Anne-Sophie Pic und Übernachtung. Am nächsten Tag am Matterhorn vorbei zurück nach Buttwil, mit Zwischenhalt im Berghotel Steingletscher.

Helikopter interieur

Das Interieur des Bell 407 ist im Stil einer Limousine aus den USA gestaltet.

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Für uns ist der Zwischenhalt im Hotel Sereno vorbei. Wir fliegen weiter, müssen wieder in Gordona für den italienischen Zoll zwischenlanden. Dieses Mal werden wir erwartet von einem Herrn der Guardia Finanza und einem anderen von der italienischen Flugsicherheitsbehörde (Enac), dem italienischen Pendant zum Schweizer Bazl. Sie wollen alle Pässe sehen und weitere Dokumente. Darunter die Bestätigung der Flugtüchtigkeit und die Versicherungspolice des Helikopters. Der Enac-Mann will das Ablaufdatum der Versicherung sehen, aber es gebe keines, erklärt ihm Lucatelli. Nach einigen Diskussionen lassen sie uns weiterfliegen.

In Mollis bietet der Helikopter viel Platz

Das Wetter hat sich massiv verschlechtert. Die Kabine rüttelt im Wind, wir fliegen Richtung Splügenpass. Es fängt leicht an zu regnen, rechts und links sieht es düster aus, aber wir schaffen es gerade noch durch einen engen Korridor, einem schlimmeren Unwetter zu entkommen. Bei Thusis hört der Regen wieder auf. Wir fliegen über Ems, Chur, Landquart, dann über die Rebberge der Bündner Herrschaft bei Bad Ragaz.

Helikopterflug über die Alpen

Die Aussicht aus dem Helikopter bleibt lange in Erinnerung.

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Anschliessend fliegen wir an Mollis vorbei, wo die Firma Kopter den einzigen Schweizer Helikopter herstellt. Der bietet gemäss Firmenangaben Platz für bis zu acht Passagiere, die bis zu zehn Koffer mitnehmen können. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 260 km/h und der Kaufpreis liegt jenseits von 3 Millionen Franken.

Es ist laut im Helikopter, sehr laut. Die Funkverbindung zum Fluginformationsdienst Zurich Info klappt wegen der Berge nicht. Die Piloten hantieren am Funkgerät.

«Hat dich Zurich Info gehört?»

«Nein, ich glaube nicht.»

«Gib mir mal dein Natel.»

«Was?»

«Dein Natel.»

«Wieso?»

«Dann ruf ich dort an. Übernimm du mal das Steuer.»

«Was?»

«Das Steuer.»

«Ja.»

«Was ist der Code für dein Telefon?»

«Was?»

«Der Code für das Telefon!»

Ich denke hinten im Passagiersitz an das Lied von Mani Matter. Aber zum Glück geht uns das Benzin nicht aus.

Selber ans Steuer: Flugschule

Swiss Helicopter bietet an sechs Standorten in der Schweiz an, sich den Traum zu erfüllen, selber einen Helikopter zu fliegen. Nach einer Theorie-Einweisung gehts ins Cockpit, wo ein Fluglehrer die Instrumente und Steuerung erklärt. Danach darf man selber das Steuer übernehmen. Die Probelektion gibt es ab 480 Franken.

Die Flugschule Eichenberger bietet am Flugplatz Buttwil im Aargau für 590 Franken eine Schnupperlektion, die insgesamt 90 Minuten dauert. Während 35 Minuten Flugzeit darf man selber das Steuer bedienen. Ein Passagier kann zusätzlich kostenlos mitfliegen. Bei Eichenbergers kann man sich auch zum Helikopterpilot ausbilden lassen. Insgesamt werden die Kosten dafür mit 44'012 Franken angegeben.

Darin enthalten ist auch eine Tauglichkeitsuntersuchung durch einen Vertrauensarzt. Der untersucht vor allem, ob ein Mindestmass an körperlicher Flugtauglichkeit vorhanden ist. Häufigster Grund für Untauglichkeit ist das Sehorgan. Mit über plus/minus 5 Dioptrien kann es schwierig werden – aber die Dioptrie alleine reicht für die Beurteilung nicht aus. Bei Männern ist zudem manchmal Farbenfehlsichtigkeit ein Problem.

Am teuersten ist der Teil der praktischen Ausbildung, die mit 27'945 Franken für 45 Flugstunden und 8'500 Franken für 68 Fluglehrerlektionen zu Buche schlägt. Geflogen wir dabei mit einem kleineren Schulungshelikopter, einem Robinson R44.

Es gibt einige weitere Flugschulen für Helikopter, etwa Heli Sitterdorf im Thurgau, Fuchs Helikopter in Schindellegi und Airport Helikopter, die unter anderem am Flughafen Zürich stationiert ist.