Golf ist im Prinzip einfach: Man muss den Ball mit möglichst wenig Schlägen in die 18 Löcher bringen. Damit gute und weniger gute Amateurspieler sinnvoll einen Wettkampf bestreiten können, gibt es im Golf das Handicap. Es ist eine Zahl, welche die ungefähre Spielstärke eines Golfers angibt. Je tiefer das Handicap, desto besser ist der Spieler. Die Messlatte sind dabei Profis: Sie spielen immer mit Handicap null. Je tiefer das Handicap, desto weniger Extra­schläge erhält man bei Turnieren im Vergleich zum «Null-Handicapper» oder «Scratcher». Ein Handicap 18 heisst beispielsweise, dass man an jedem der 18 Löcher einen Schlag mehr benötigen darf als ein Profispieler, um das vergleichbare Resultat zu erzielen.