Im Los Angeles Convention Center sind die Reihen gut gefüllt: 4000 Zuschauer folgen gebannt dem Mann, der in Lederkluft auf der Bühne steht. Gene Simmons (70) spricht ohne Manuskript zwei Stunden lang: Er erzählt seine Lebensgeschichte, gibt Anlagetipps, haut Motivationssprüche raus. Am nächsten Tag empfängt er BILANZ in seiner Villa in Beverly Hills. Statt eines Händedrucks gibt es zur Begrüssung einen Fistbump: Der KISS-Gründer, Unternehmer und Multimillionär hat Angst vor Keimen.

Gene Simmons, Ihr Vermögen wird je nach Quelle auf 300 bis 350 Millionen Dollar geschätzt. Welche Zahl stimmt?
Ich habe keine Ahnung. Aber es wird jeden Tag mehr.

Denken Sie: Wow, so viel Geld? Oder denken Sie: Warum hat Paul McCartney so viel mehr als ich?
Er ist der erfolgreichste Songschreiber aller Zeiten. Ich könnte nicht mal seine Schuhe putzen. Und «Yesterday» ist der meistgecoverte Song aller Zeiten. Das hilft. Sir Paul ist auch noch einiges älter als ich. Geben Sie mir eine Chance!

Es heisst, Liebe sei das Wichtigste – Bullshit! Geld ist es!

Was ist wichtiger: Geld oder Ruhm?
Geld! Ruhm ist eine Illusion. Aber Geld ist etwas Tolles. Ohne Geld mögen dich die Girls nicht. Es heisst, Liebe sei das Wichtigste – Bullshit! Geld ist es! Deshalb denke ich jeden Tag daran, wie ich noch mehr verdienen kann.

Warum das? Sie haben mehr Geld verdient, als Sie oder Ihre Kinder in ihrem Leben ausgeben können.
So etwas wie «mehr Geld, als man ausgeben kann», gibt es nicht. Geld ausgeben ist sehr leicht. Geld verdienen ist das Schwierige. Geld ist ein wundervolles Wort! Und mehr Geld ist das Beste, was man haben kann. Jeder will mehr!

Wofür geben Sie Ihr Geld aus?
Ich gebe kein Geld aus. Diese Turnschuhe habe ich geschenkt bekommen, die Jeans, die ich trage, auch, sogar meine Armbanduhr (zeigt seine Kyboe, eine holländische Marke). Die Leute schenken mir alles. Ich kaufe nichts. Als ich arm war, musste ich alles kaufen. Als ich reich wurde, haben die Leute mir Sachen geschenkt. Und ich lebe relativ bescheiden. Ich habe ein schönes Haus hier, aber ich fahre nur ein Auto. Ich könnte eine ganze Flotte von Jachten, Rolls-Royces und Jets haben, aber wofür?

Nanu, draussen habe ich einen Mercedes gesehen und einen Bentley …?
Der Bentley gehört meiner Frau. So was würde ich nicht fahren – zu auffällig. Ich habe einen SUV, ich weiss nicht mal, welche Marke das ist. Ich fliege Linie statt Privatjet. Und wenn man ein Boot will, mietet man es.

Was haben Sie für Ihren Auftritt im Convention Center gestern kassiert?
So viel wie für eine KISS-Show.

Zahlen, bitte!
Wenn man vor 70 000 Fans spielt, sollte man mit 2 bis 3 Millionen rauslaufen können. Davon müssen wir unsere Kosten für den Overhead, die Road Crew und die Show abziehen, etwa 400 000. Dann bleibt immer noch eine siebenstellige Zahl für Paul (Stanley, der zweite KISS-Gründer, Red.) und mich. Vor Steuern, natürlich.

Gene Simmons Villa in Beverly Hills

Nach den Beatles und den Rolling Stones hat KISS weltweit die meisten Goldenen Schallplatten verliehen bekommen, allein in den USA waren es bislang 24. Eine Auswahl davon hängt im Treppenhaus von Simmons’ Villa in Beverly Hills.

Quelle: Robert Gallagher für BILANZ
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Wie sieht es aus mit Ihren Kreuzfahrten?
Die KISS-Cruise geht sechs Tage, wir treten zwei Mal auf. Nächste Woche machen wir sie in Miami, im August dann in Barcelona. Die Fans zahlen bis zu 4000 Dollar für eine Kabine. Macht bei 3000 bis 4000 Fans einen Gesamtumsatz von 12 bis 16 Millionen Dollar während dreier Tage. Dann geben die Leute noch Geld aus im Casino an Bord, für Merchandising etc. Von all dem nehmen wir mehr als zwei Drittel. Und ich habe meine eigenen Bassgitarren entworfen: Die Gene Simmons Axe und die Gene Simmons Punisher. Die verkaufe ich für 5000 Dollar das Stück – sehr teuer. Meine Herstellungskosten sind vielleicht zehn Prozent davon. Wenn Sie wollen, dass ich das Instrument, das Sie kaufen werden, live auf der Bühne spiele, dann kostet Sie das 15 000 Dollar. Und ich habe 10 000 Gitarren verkauft. Wenn ich davon nur jede zweite gespielt habe, dann sind das netto für mich 90 Millionen. Das ist ein Nebengeschäft.

Sie haben hier vier Zimmer voll mit Merchandising-Artikeln, von der Windeltasche bis zum Sarg. Wie viele gibt es?
Aktuell sind es rund 2000; total waren es im Lauf der Jahre 5000 verschiedene.

Was war der erfolgreichste?
Von den Stückzahlen: T-Shirts. Die bringen aber nicht das meiste Geld. Ich könnte einen Werbespot machen für irgendein Produkt und würde sofort eine siebenstellige Summe verdienen. Während einer Show im Stadion von Tokio haben wir 1,5 Millionen umgesetzt mit KISS-Artikeln. Davon geht dann die Hallengebühr ab, zwischen 10 und 30 Prozent des Umsatzes. Wenn Fans hinter der Bühne Fotos mit der Band machen wollen, kostet das 1500 Dollar. Wir könnten das den ganzen Tag machen, so hoch ist die Nachfrage, aber dann hätten wir nicht mehr genug Zeit für das Konzert.

Aber dieses Interview ist umsonst, ja?
Das hängt davon ab, ob ich aufs Cover komme …

Ich werde ein gutes Wort für Sie einlegen. Wie hoch ist der Markenwert von KISS?
Da reden wir von über einer Milliarde.

Mit Schminke und Plateauschuhen

Gene Simmons wurde 1949 als Chaim Witz im israelischen Haifa geboren, nachdem seine ungarische Mutter als einziges Familienmitglied die Konzentrationslager der Nazis überlebt hatte. Im Alter von acht Jahren kam er mit seiner Mutter in die USA. 1973 gründete er zusammen mit Paul Stanley die Rockband KISS. Sie wurde mit über 100 Millionen verkauften Alben eine der erfolgreichsten Musikgruppen der Welt. Ihr grösster Hit «I was made for loving you» kam in den Schweizer Charts auf Platz 2. KISS ist bekannt für spektakuläre Shows, die ausgefallenen Kostüme sowie die Schminkgesichter, welche die Band 1977 als Markenzeichen eintragen liess. Simmons hat einen IQ von 117 und spricht sieben Sprachen, darunter auch passabel Deutsch: Er lernte es auf Tournee von seinen Groupies.

UNIONDALE, NEW YORK - MARCH 22:  Gene Simmons, Eric Singer, Tommy Thayer, Paul Stanley of the band KISS perform on stage during KISS End Of The Road World Tour at Nassau Coliseum on March 22, 2019 in Uniondale, New York. (Photo by Kevin Mazur/Getty Images)

Gene Simmons als Bassgitarrist von KISS (ganz links) auf der aktuellen Tour. Die heraushängende, 25 Zentimeter lange Zunge ist sein Markenzeichen.

Quelle: Getty Images

Haben Sie je darüber nachgedacht, die Marke zu verkaufen?
Jeder denkt über so etwas nach. Aber sobald man das sagt, geht der Preis runter. Ich habe es also nicht vor. Aber klar, wenn jemand kommt und mich dafür mit Geld überschütten will, dann würde ich mir das sicher anschauen. Aber ich würde weiterhin involviert bleiben wollen, um sicherzustellen, dass die Legende und das Erbe von KISS erhalten bleiben.

Sie haben in Lebensversicherungen investiert, in Minigolf, in ein Übersetzungsgerät, in ein Musikfestival, Sie haben eine Restaurantkette, verkaufen Wodka und Mineralwasser, Turnschuhe und Parfum, Sie haben Autos für McLaren entworfen – ich sehe da keinen Zusammenhang.
Emotion.

Wie bitte?
Zunächst: Ich investiere kein Geld. Das bringen die anderen. Ich investiere Arbeit – Sweat Equity. Ich muss das Produkt nicht von Anfang an verstehen, aber es muss mich emotional ansprechen. Dann hält mich nichts mehr, ich denke den ganzen Tag darüber nach, ich träume davon. Es braucht eine Menge harter Arbeit. Und wenn man Erfolg hat auf dem Markt und gross genug wird, kommen die etablierten Player und kaufen einen.

Bei allem Respekt: Von so vielen unterschiedlichen Branchen kann man doch nicht überall Ahnung haben!
Die grossen Moves, die das meiste Geld bringen, kommen nicht von den am besten qualifizierten Leuten. Sondern von den am schlechtesten qualifizierten Leuten. Die Luftfahrt wurde nicht vom Militär oder von Wissenschaftlern erfunden, sondern von zwei Brüdern mit einem Fahrradgeschäft in Kitty Hawk in der Mitte von nirgendwo. Ähnlich war es mit dem Telefon von Alexander Graham Bell.

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«Arschlöcher und Loser muss man loswerden. Die sollen in einer Ecke sterben, ganz allein!»

Sie rauchen nicht. Wie können Sie da Markenbotschafter sein für eine Cannabis-Firma?
Ich war Gründer und Chief Evangelist Officer von Invictus, die an der kanadischen Börse kotiert ist. Aber inzwischen habe ich das Vertrauen in die Führung verloren, also habe ich mich auszahlen lassen. Ich war nie high, ich nehme keine Drogen, trinke nicht mal Alkohol. Aber der Küchenchef im Restaurant, der das weltbeste Spinat-Soufflé kocht, muss Spinat vielleicht gar nicht selber mögen.

Was war Ihr grösster unternehmerischer Misserfolg?
In den USA kann man keinen unternehmerischen Misserfolg haben. Wenn man pleitegeht, erklärt man den Bankrott unter Chapter 11, wird so die Schulden los und probiert es von Neuem. Aber sonst: Der grösste Misserfolg war wohl, dass zwei der Gründungsmitglieder von KISS alkohol- und drogenabhängig wurden. Die beiden haben es vergeigt. Das hat uns alle geschwächt. Und wenn jemand versagt, muss man ihn loswerden. Kleine Leute, Kleingeister, die nur an sich selbst denken, saugen Sie aus wie Vampire. Und sie werden immer eine Ausrede haben, sich als Opfer sehen. Arschlöcher und Loser muss man loswerden. Die sollen in einer Ecke sterben, ganz allein. Lassen Sie sich nicht von denen herunterziehen!

Was war Ihr bestes Investment?
Jedes Mal, wenn ich in mich selbst investiert habe. Ich bin oft von anderen enttäuscht. Man weiss nie, ob jemand ehrlich ist – die Welt ist voller Gauner. Aber wenn ich emotional verbunden bin mit einem Projekt, dann bin ich das beste Investment, das ich machen kann. Wenn etwas aufregend ist, kommt das Geld schon von selbst, wenn man hart arbeitet. Und ich arbeite härter und länger als die Leute, die ich kenne.

Sie waren unter anderem mit Cher und Diana Ross liiert. Vergleichen Sie Ihre finanzielle Situation mit derjenigen Ihrer Ex-Partnerinnen? Die sind ja in einer ähnlichen Vermögensklasse.
(lacht) Beide sind wundervolle Ladys, aber an so etwas denke ich nicht, wenn ich an sie denke.

Sie haben 36 Jahre gewartet, bis Sie Ihre Frau Shannon geheiratet haben. Warum?
Weil Männer Arschlöcher sind. Wir sind arrogant, eitel, selbstgefällig. Ich bin nicht anders! Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einer Konditorei und müssten Diät halten. Das funktioniert nicht. Wenn ich im Hotel aufgewacht bin und der Zimmerservice klopfte, kamen die Frauen gleich hinterher. Manchmal mit nacktem Oberkörper. Nur weil ich in einer Band spiele. Deshalb wollte ich nie heiraten.

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Gene Simmons: 70 Jahre und kein bisschen leise

Gene Simmons photographed at his home, Beverly Hills, CA October 16 2019
Gene Simmons photographed at his home, Beverly Hills, CA October 16 2019
Gene Simmons photographed at his home, Beverly Hills, CA October 16 2019
Gene Simmons photographed at his home, Beverly Hills, CA October 16 2019
Gene Simmons photographed at his home, Beverly Hills, CA October 16 2019
Gene Simmons photographed at his home, Beverly Hills, CA October 16 2019
Gene Simmons photographed at his home, Beverly Hills, CA October 16 2019
Gene Simmons with fans, circa 1980s (KEYSTONE/EVERETT COLLECTION/) ===  ===
Gene Simmons photographed at his home, Beverly Hills, CA October 16 2019
Gene Simmons photographed at his home, Beverly Hills, CA October 16 2019
Gene Simmons photographed at his home, Beverly Hills, CA October 16 2019
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KISS-Gründer und Unternehmer Gene Simmons: «Ich fühle die Emotionen beim Gitarrenspiel. Ich bin kein Fan von Synthesizern – da stecken keine Gefühle dahinter. Das ist Musik für Ausserirdische. Oder für Aufzüge. Das gibt es bei uns nicht.»

Quelle: Robert Gallagher für BILANZ

Was hat Sie doch dazu gebracht?
Männer reifen lange Zeit nicht. Auch wenn sie gross sind, sind sie nur 14-jährige Horny Boys. Erst mit 62 habe ich realisiert: Ich werde nicht ewig leben. Und wen will ich an meinem Totenbett? Fremde, die mich nicht wirklich kennen? Oder meine Familie, die mich liebt? Dann bin ich auf die Knie gefallen und habe Shannon gebeten, mich zu heiraten.

Wäre ein Welterfolg wie KISS auch heute noch möglich?
Es gibt so viele Talente da draussen, die nie eine Chance bekommen. Meine Tochter Sophie ist eine gewaltige Sängerin und Songschreiberin – Unmengen von Songs, die Millionen Male heruntergeladen wurden. Aber damit macht man heute ein paar hundert Dollar. Die Plattenindustrie ist tot! Rock ist tot! Die letzte grosse Rockband waren die Foo Fighters, und das ist 20 Jahre her. Weil man heute damit nicht mehr seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Als ich 1973 anfing, war die Plattenfirma unser bester Freund. Die gaben einem Millionen Dollar an Tour Support und haben nur einen Anteil an den Plattenverkäufen genommen. Das gibt es heute nicht mehr.

Sie sind mit KISS gerade auf Abschiedstour. Das waren Sie schon vor 20 Jahren.
Die Frage ist berechtigt. Im Lauf der Jahrzehnte hatten wir Mitglieder in der Band, die nicht Mitglieder hätten sein sollen. Um das Jahr 2000 herum wurde die Band extrem dysfunktional: wegen Alkohol, Drogen, Unprofessionalität, schlechten Benehmens. Da haben Paul und ich uns angeschaut und gesagt: Wenn wir nicht liefern können, was wir versprechen, nämlich die heisseste Band der Welt zu sein, dann lass uns aufhören. Und dann sind wir überflutet worden mit Geschenken und Anfragen, dass wir weitermachen.

Auf der Abschiedstour kommen Sie nächstes Jahr auch nach Genf. Was verbindet Sie mit der Schweiz?
Wir hatten tolle Zeiten dort! In der heutigen politisch korrekten Welt darf man das nicht mehr erzählen. Aber früher hätten wir jetzt über Girls gesprochen... Ich habe viel Respekt vor der Schweiz – die Landschaft, die Kultur, die Volksgruppen, die friedlich nebeneinander existieren, und diese Sprache, die es nur in der Schweiz gibt – wie nennt ihr die? Romanisch?

Rätoromanisch, korrekt. Haben Sie ein Schweizer Bankkonto?
(lacht) Darüber schweige ich, wie es auch die Schweizer tun würden. Aber die cleveren Menschen haben kein Bankkonto, die haben einen Safe.

Wie viele Abschiedstouren machen Sie noch nach dieser?
Das ist die letzte. In eineinhalb Jahren ist es vorbei. Aus Respekt vor den Fans. Ich bin 70 Jahre alt, ich liebe es noch immer. Ich fühle die Emotionen beim Gitarrenspiel. Ich bin kein Fan von Synthesizern – da stecken keine Gefühle dahinter. Das ist Musik für Ausserirdische. Oder für Aufzüge. Das gibt es bei uns nicht. Wir machen immer noch eine grossartige Show: Wir spucken Feuer, tragen 20 Zentimeter hohe Plateauschuhe und Rüstung, fliegen durch die Luft – wir sind die am härtesten arbeitende Band im Showgeschäft. Deshalb können wir das nicht tun, bis wir Ende 70 sind. Man hört auf, wenn man ganz oben ist. Wir wissen, dass es da draussen zu viele Bands gibt, die längst nicht mehr spielen sollten.

«Rock ’n’ Roll all nite and party every day» wird es dann nicht mehr geben. Bedauern Sie das?
Ich bedaure, dass ich nicht mehr live spielen werde. Aber die Songs werden fortbestehen. Und ich kann mich dann ganz auf meine Geschäfte konzentrieren.

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Schwarz oder weiss, Herr Simmons?

Aktien oder Obligationen? Beides. Und Futures, Rohstoffe etc. Ich würde sogar noch ein bisschen Kryptowährungen als Ergänzung empfehlen. Man muss das Risiko verteilen und nicht alle Eier in einen Korb legen.

AC/DC oder Guns N’ Roses? Da bin ich voreingenommen: Wir haben AC/DC auf eine ihrer ersten Tours mitgenommen als Vorgruppe.

Whitney Houston oder Céline Dion? Céline. Die Leute hören nicht nur die Musik, sondern verfolgen auch das Leben der Musiker. Céline hat keine Skandale. Whitney wechselte tragischerweise auf die dunkle Seite, mit Alkohol und Drogen. Ein sehr schlechtes Vorbild.

Twitter oder Facebook? Wenn Sie damit nicht sich selbst oder Ihre Firma promoten müssen, halten Sie sich fern von beiden. Diese sozialen Medien sind voller Hass, Wichtigtuern und Losern.

Wodka oder Mineralwasser? Ich verkaufe beides unter meiner Marke Money Bag, ich habe keine Präferenz. Ich selber trinke keinen Alkohol, aber das heisst nicht, dass ich ihn nicht anderen Leuten verkaufen kann.

Sex oder Golf? Sex ist immer noch besser.

Dieses Interview erschien in der Dezember-Ausgabe 12/2019 der BILANZ.