Philipp Hildebrand hat seinen Abstecher nach Oxford optimal gewählt. Der Ex-Chef der Nationalbank übernimmt an der Eliteuni einen Forschungsauftrag in Sachen Globalization and Finance.

Damit enflieht er dem Treiben rund um sein Privathaus im Zürcher Enge-Quartier. Dort werden bald die Bagger für Baulärm sorgen. Der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate erstellt einen Steinwurf vom Hildebrand-Anwesen eine Überbauung mit elf Mehrfamilienhäusern. Kürzlich wurde die Baufreigabe erteilt, bestätigt Ivana Bianchet, Sprecherin der CS-Immobilienanlagen.

Ab Mai wird die erste Bauetappe in Angriff genommen – mit anderthalb Jahren Verzögerung. Denn Anwohner und Bewohner der alten Escherpark-Überbauung hatten mit einer Petition gegen das CS-Grossprojekt gekämpft.

Auf dem Areal werden nun 13 in die Jahre gekommene Mehrfamilienhäuser abgerissen und durch 11 neue Gebäude mit insgesamt 127 Wohnungen ersetzt. Allerdings musste die CS Korrekturen am Projekt vornehmen. Bei zwei Gebäuden wird die Silhouette angepasst und die Höhe um ein Geschoss reduziert. Diese Korrektur verbessert die Aussicht Philipp Hildebrands. Im Gegenzug haben Nachbarschaft und Bewohner der alten Escherpark-Überbauung ihre Rekurse zurückgezogen. 

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