Begonnen hat alles im Jahr 2008, als zwei junge Männer in einem kleinen Berliner Büro Schuhe verkauften und diese per Post an ihre Kunden schickten. Heute, sieben Jahre später, beliefert Zalando 16,4 Millionen Kunden, die im vergangenen Jahr für 2,2 Milliarden Euro bei ihnen einkauften. Längst ist der Online-Modegigant seinem Start-up-Status entwachsen. Und so plant das Berliner Unternehmen derzeit an einer überdimensionalen neuen Zentrale à la Apple, Facebook und Co., mitten im hippen Stadtteil Friedrichshain.

Kostenpunkt: 140 Millionen Euro

Für 140 Millionen Euro soll dort ein neues Hauptquartier entstehen, dass es locker mit den futuristischen Büros aus dem Silicon Valley aufnehmen kann. Der neue Bürokomplex soll aus zwei Gebäuden mit 29’000 und 13’000 Quadratmetern bestehen. 2018 soll der gläserne Palast für rund 5000 Mitarbeiter fertig sein. Mit weiteren Gebäuden am ehemaligen Postbahnhof im Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg, die zum Teil bereits bezogen wurden, soll so auf einer Gesamtfläche von 100'000 Quadratmetern Stück für Stück ein Zalando-Campus entstehen.

Für den börsenkotierten Modehändler ist dies trotz roter Zahlen eine notwendige Investition. Denn Zalando wächst und wächst und muss entsprechend dafür investieren – Aufwände, die das Ergebnis vorübergehend belasten.

Sehen Sie in der Bildergalerie unten, wie die futuristischen Büros von Google, Apple, Facebook und Co. aussehen:

 

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