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Thomas Dübendorfer
Quelle: PD

PersonThomas Dübendorfer

In Corona-Zeiten haben es Start-ups schwer, grössere Summen bei Angel-Investoren zu finden: «Diese setzen ihre Priorität stärker auf ihre bestehenden Portfolio-Start-ups als auf Investments in neue Jungfirmen, was verständlich ist», sagt Thomas Dübendorfer (45). «Das Gute daran ist, dass hochriskante Investments in reine Businessideen ab Pitch-Deck ohne vollständiges Team und ohne Vorleistung der Gründer auf praktisch kein Investoreninteresse mehr treffen.» Als Gründer und Präsident des Swiss ICT Investor Club (SICTIC) verhilft er seit 2014 Start-up-Gründern zu Geld. Und das mit Erfolg: Von 2015 bis 2019 haben sich Investoren an gesamthaft 90 Schweizer Technologiefirmen beteiligt. «Diese Start-ups haben über 2300 Jobs geschaffen und total Investments von 717 Millionen Franken eingesammelt.»

Im August 2020 zählte SICTIC gut 360 Anleger, die gemeinsam im letzten Jahr mindestens 16 Millionen Franken investiert haben, darunter zehn professionelle Co-Investoren wie die ZKB, Axa oder Swisscom Ventures. Auch Dübendorfer selbst, der an der ETH in Zürich in informatik doktoriert hat, ist erfolgreicher Gründer: Zehn Aktiengesellschaften hat er bereits mit aufgebaut, darunter die Community-App Spontacts, die er 2012 an Scout24 verkaufte. Zwei weitere Gründungen bereitet er aktuell vor: «Mir gefällt der Family Groove bei Start-ups, wo sich alle kennen und gemeinsam intensiv am Erfolg arbeiten.»

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