Bis zu 180.000 Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen seit dem Einmarsch des Islamischen Staates in der irakischen Stadt Hit auf der Flucht. Kämpfer der Extremistenmiliz hätten die Militärbasis nahe der Stadt im westlichen Teil der Provinz Anbar unter ihre Kontrolle gebracht, sagten ein Armeesprecher und drei Mitglieder der von der Regierung unterstützten sunnitischen Miliz.

Wegen der Kämpfe und der Luftangriffe durch die Regierung und der von den USA angeführten Verbündeten seien Zehntausende Familien auf der Flucht, wie die UN mitteilten.

Stadt hat strategische Bedeutung

Hit hat strategisch grössere Bedeutung, da sich der Haditha-Damm in der Nähe befindet. Mit dem wiederum lässt sich der Fluss Euphrat kontrollieren.

(reuters/dbe)