Bei Zusammenstössen in der Zentralafrikanischen Republik sind nach Uno-Angaben 25 Menschen ums Leben gekommen. Sechs Angehörige der Sicherheitskräfte und vier Zivilisten seien am Freitag getötet worden, als sie auf einer Strasse nahe der Stadt Bambari aus einem Hinterhalt angegriffen worden seien, teilte die Uno-Friedenstruppe Minusca mit.

Bereits am Donnerstag wurden bei Gefechten zwischen Milizen 15 Menschen getötet. Die Uno verurteilte die Kämpfe und rief die Aufständischen dazu auf, die Einladung der Regierung von Präsident Faustin-Archange Touadera zu Gesprächen anzunehmen.

Seit 2013 Unruheherd

Regierung und Rebellen äusserten sich zunächst nicht zu den Vorfällen. In der Zentralafrikanischen Republik kommt es seit 2013 immer wieder zu Unruhen, nachdem die Seleka-Rebellen die Macht übernommen hatten.

Gegen sie kämpft die Anti-Balaka-Miliz. Seit der Wahl Touaderas im Februar hat sich die Lage jedoch etwas beruhigt.

(sda/chb)