Auf einem Wirtschaftsgipfel in Washington sind Investitionen von mehr als 17 Milliarden Dollar in afrikanischen Ländern versprochen worden. Unternehmen aus den USA und Afrika sowie die Weltbank planen etwa Bau-, Energie- und IT-Projekte. Für mehrere der Vorhaben werden Gemeinschaftsunternehmen gegründet.

US-Präsident Barack Obama sagte am Dienstag auf dem U.S.-Africa Business Forum, sein Land wolle ein guter, gleichberechtigter und langfristig orientierter Partner sein. Er forderte zugleich von den afrikanischen Staaten Rechtsstaatlichkeit und Reformen in den Verwaltungsapparaten, während sich afrikanische Staats- und Regierungschefs für eine Vertiefung der Handelsbeziehungen aussprachen.

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90 US-Unternehmen am Gipfel

Das Handelsvolumen zwischen den USA und dem Kontinent beträgt Schätzungen zufolge 85 Milliarden Dollar. Sechs der zehn am stärksten wachsenden Volkswirtschaften der Welt befinden sich in Afrika. An der dreitägigen Konferenz beteiligten sich auch mehr als 90 US-Unternehmen wie Chevron, Citigroup, Ford Motor, Lockheed Martin, Marriott International oder Morgan Stanley.

(reuters/gku)