1. Home
  2. Politik
  3. Andri Silberschmidt übernimmt den Jungfreisinn

Wechsel
Andri Silberschmidt übernimmt den Jungfreisinn

Andri Silberschmidt: Der Zürcher wird Chef der Jungfreisinnigen. Keystone

Die Jungfreisinnigen haben einen neuen Chef. Der 22-jährige Zürcher Andri Silberschmidt folgt auf Maurus Zeier, der die Partei seit 2012 geführt hat.

Veröffentlicht am 13.03.2016

Der 22-jährige Andri Silberschmidt ist neuer Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz. Der bisherige Präsident der Zürcher Kantonalpartei tritt die Nachfolge des Luzerners Maurus Zeier an, der die Partei seit 2012 geführt hat.

Silberschmidt sei mit überwältigender Mehrheit der über 260 Jungfreisinnigen zum Präsidenten gewählt worden, heisst es in einer Mitteilung vom Samstag. Er ist seit drei Jahren Präsident der Jungfreisinnigen des Kantons Zürich, welche zu einer der grössten Sektionen der Jungpartei zähle.

«Wir sind die liberale Speerspitze»

Silberschmidt, der bei einer grösseren Schweizer Bank arbeitet und als Betriebsökonom studiert, wolle den eingeschlagenen Kurs der Jungfreisinnigen weiterführen. «Wir sind die liberale Speerspitze innerhalb der freisinnigen Partei und setzen uns als einzige schweizweite Partei kompromisslos für mehr Freiheit und weniger Staat ein», wird er in der Mitteilung zitiert.

Neu besetzt wurde auch das Vizepräsidium: Die 26-jährige Neuenburgerin Michele Barone und der 24-jährige Aargauer Matthias Müller wurden in das Vizepräsidium gewählt. Zuvor war der langjährige Präsident Maurus Zeier verabschiedet worden.

Mehr Freiheit und weniger Staat

Zeier habe die Partei durch ihren bisher erfolgreichsten Wahlkampf geführt und der einzigen Partei in der Schweizer Politlandschaft, die sich kompromisslos für mehr Freiheit und weniger Staat einsetze, ein Gesicht verliehen. Mit Zeier verlören die Jungfreisinnigen eine herausragende Persönlichkeit, heisst es.

Die Jungfreisinnigen wollen ihren Einfluss in der täglichen Politik ausbauen und ihre eigene Bewegung stärken, um der stetig steigenden Belastung der Bürger mit Steuern und Gebühren und der ausufernden Regulierung entgegen zu wirken, heisst es weiter.

Neben den Wahlen begrüssten die Jungfreisinnigen auch die designierte Präsidentin der FDP Schweiz, Petra Gössi. Sie habe in einer Rede die Wichtigkeit einer freiheitlichen, ja freisinnigen Politik für die Schweiz betont. Letztlich sei dies das gemeinsame, zentrale Kernanliegen von Jungfreisinn und FDP.

So bewarb sich Andri Silberschmidt für die Wahlen im Herbst:

(sda/gku)
 

Anzeige