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Politik
Angela Merkel verzichtet auf den Vorsitz der CDU

29.10.2018, Berlin: Angela Merkel, Bundeskanzlerin und Vorsitzende der CDU, äußert sich bei einer Pressekonferenz mit dem Ministerpräsidenten von Hessen, Bouffier, im Konrad-Adenauer-Haus nach den Gremiensitzungen der Partei zum Ausgang der Landtagswahl in Hessen. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Bernd von Jutrczenka)
Ihre Tage sind gezählt: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Quelle: Keystone .

Angela Merkel wird den CDU-Bundesvorsitz abgeben. Und sie will sie nur noch bis zum Ende der Legislaturperiode Kanzlerin bleiben.

Veröffentlicht am 29.10.2018

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wird nach den massiven Stimmenverlusten ihrer Partei bei der Landtagswahl in Hessen den CDU-Bundesvorsitz abgeben. Bundeskanzlerin will sie nur noch bis zum Ende der Legislaturperiode bleiben.

Bei der nächste Bundestagswahl wolle sie nicht wieder als Spitzenkandidatin antreten und auch nicht für den Bundestag kandidieren, sagte Merkel am Montag nach einer Präsidiumssitzung vor der Presse. Sie strebe auch kein anderes politisches Amt mehr an.

Folge von Hessen-Wahl

Man könne nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sagte Merkel nach den heftigen Verlusten der Berliner Regierungsparteien bei den Landtagswahlen in Hessen am Sonntag und in Bayern am 14. Oktober. Merkel gab keine Nachfolge-Empfehlung für CDU-Parteivorsitz ab

Beim CDU-Bundesparteitag im Dezember in Hamburg steht turnusgemäss die Neuwahl des Bundesvorstands an. Merkel ist seit 2000 CDU-Chefin und seit 2005 Kanzlerin. Bei der Landtagswahl am Sonntag in Hessen hatte die CDU zweistellige Verluste erlitten. Ähnlich war es der Schwesterpartei CSU in Bayern ergangen.

(sda/tdr)

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