Millionen von Menschen haben in Frankreich und weltweit ihre Solidartität mit dem vom Terroranschlag getroffenen Sartiremagazin «Charlie Hebdo» bekundet. Und das Interesse hält offenbar an: Die heutige Ausgabe von «Charlie Hebdo» - die erste nach dem blutigen Attentat in der vergangenen Woche - ist so gefragt wie nie.

Hierzulande kann der Pressevertrieb Naville Presse die Nachfrage nicht befriedigen. «In der Schweiz verkaufen wir normalerweise 300 Exemplare, 700 werden jeweils eingeführt», sagte CEO Alain Meynier gegenüber «Le Figaro».

«Für die heutige Ausgabe haben wir 5000 Exemplare besorgt. Wir hätten zweimal mehr importieren können, um die Nachfrage zu befriedigen», so Meynier weiter.

Hunderte neue Abonnements

Die Satiremagazin wird in der Schweiz nun an 1200 Verkaufsstellen angeboten, normalerweise sind es bloss 400. Weiter erhielt Meynier übers Wochenende 500 Abonnements-Anfragen aus der Schweiz. Normalerweise liegt die Zahl bei Null.

«Charlie Hebdo» erscheint heute weltweit in einer Auflage von 3 Millionen Exemplaren. Auch in anderen Ländern wie Kanada oder Belgien ist die Nachfrage bei den Importeuren markant gestiegen.