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Argentinien: Ölbohrungen vor Falkland-Inseln sind «illegal»

Argentinische Flagge auf den Falklandinseln: Weg für juristische Schritte ist frei. (Bild: Keystone)

Die Ölbohrungen britischer Firmen vor den Falklandinseln seien nicht rechtens, heisst es aus Argentinien. Grossbritannien ärgert sich über die Äusserungen.

Veröffentlicht am 05.06.2012

Argentinien hat Ölbohrungen britischer Firmen vor den Falkland-Inseln für illegal erklärt. Die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner warf den dort tätigen Unternehmen am Montag vor, «heimlich» auf «souveränem Gebiet» ihres Landes nach Öl zu bohren.

Mit dieser Einstufung machte sie nach Angaben ihrer Regierung den Weg frei für juristische Schritte gegen Firmen wie Desire Petroleum und Rockhopper Exploration.

Grossbritannien verurteilte das Vorgehen der argentinischen Regierung. Die Einschüchterungsversuche Argentiniens seien «völlig kontraproduktiv», sagte eine Sprecherin des Aussenministeriums in London. Sie verwies darauf, dass die Inselbewohner selbst über ihre Rohstoffe entscheiden dürften.

Die Falkland-Inseln sind ein britisches Überseegebiet. Sowohl Grossbritannien als auch Argentinien beanspruchen die dünn besiedelten Inselgruppe im Südatlantik für sich.

(laf/chb/sda)

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