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Lateinamerika
Argentinien solidarisiert sich mit Mexiko

Argentiniens Präsident Mauricio Macri: An der Seite Mexikos. Keystone

Donald Trumps Mauer-Pläne bringen Mexiko nicht nur Probleme, sondern auch Solidarität: Argentiniens Präsident Mauricio Macri will über erweiterte Handelsbeziehungen verhandeln.

Veröffentlicht am 07.02.2017

Angesichts der heftigen Angriffe des neuen US-Präsidenten Donald Trump auf das Nachbarland hat sich die argentinische Regierung mit Mexiko solidarisch erklärt. Argentinien stehe in Freundschaft zu Mexiko, versicherte Präsident Mauricio Macri.

Bei einem Telefongespräch mit seinem Kollegen Enrique Peña Nieto vereinbarte er Verhandlungen über erweiterte Handelsbeziehungen, wie das mexikanische Aussenministerium mitteilte. Zuletzt hatte bereits der spanische Regierungschef Mariano Rajoy Mexiko seine Unterstützung zugesagt.

Intensivere Beziehungen nach Europa

Trump will eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen und das Nachbarland für das Megaprojekt zahlen lassen. Er droht mit der Abschiebung von Millionen illegalen Einwanderern. Ausserdem kündigte er an, das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) neu zu verhandeln oder sogar aufzukündigen.

Angesichts der Neuausrichtung der USA kündigte Peña Nieto an, die Beziehung zu Brasilien und Argentinien, Europa und Asien zu intensivieren.

(sda/tno/chb)

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