Der argentinische Präsident Mauricio Macri hat für eine rasche Lösung in einem zähen Schuldenstreit mit US-Hedgefonds geworben. Das sei entscheidend, um das Vertrauen auf den internationalen Finanzmärkten wieder herzustellen und die Wirtschaft anzukurbeln, schrieb der Staatschef in einem Gastbeitrag in der Zeitung «Nortey».

Zuletzt hatte sich Argentinien auf einen Vergleich mit den Fonds geeinigt, um den seit 15 Jahren andauernden Schuldenstreit beizulegen. Demnach würde das südamerikanische Land 4,65 Milliarden Dollar an vier Hedgefonds zahlen - etwa 75 Prozent der ursprünglich geforderten Summe.

Kongress muss Deal abnicken

Für den Vergleich benötigt Macri allerdings die Zustimmung des Kongresses, wo die Regierung über keine Mehrheit verfügt. Teile der Opposition haben sich bereits gegen das Abkommen ausgesprochen.

(awp/chb)